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Carsten Berg wird Chefcoach der SGW Rote Erde SV Brambauer

Wasserball

Wie erwartet, wird Carsten Berg neuer Trainer des Wasserball-Zweitligisten SGW Rote Erde SV Brambauer und tritt damit die Nachfolge von Norbert Siemund an. Berg war bisher erfolgreicher Coach der Brambauer B-Jugend.

BRAMBAUER

von Von Bernd Janning

, 19.08.2010
Carsten Berg wird Chefcoach der SGW Rote Erde SV Brambauer

Carsten Berg (l.) - hier noch als Trainer der B-Jugend des SV Brambauer - wird Chefcoach der neu gegründeten Startgemeinschaft Rote Erde/SV Brambauer.

"Gute Trainer sind rar im Wasserball. Ich kenne Carsten schon lange, und er hat immer sehr gute Arbeit mit viel Engagement geleistet. Er ist eindeutig der Richtige und bringt auch das nötige Fingerspitzengefühl mit sich. Immerhin muss er ja aus ehemals zwei Mannschaften eine formen", so sein Vorgänger beim SV Brambauer, Norbert Siemund, der designierte Vorsitzende der Startgemeinschaft der beiden Ex-Erstligisten SCE RE Hamm und SVB 50. Auch die Hammer machen mit Berg schon über Jahre gute Erfahrung als Jugendtrainer. tätig war. "Er bringt die richtige Einstellung mit und hat in beiden Vereinen überzeugend gearbeitet", freut sich der Hammer Hans-Werner Glänzer, der zukünftige 2. Vorsitzende der SGW.Berg sieht riesiges Potenzial

Berg selbst freut sich auf die Herausforderung, ein schlagkräftiges Zweitliga-Team zu formen, das später den Aufstieg in die 1. Liga schaffen soll: "Ich sehe riesiges Potenzial. Wir haben viele junge Leute mit viel Talent und dazu auch einige Routiniers."

Aus letztendlich 16 Spielern soll die neue Erste geformt werden. Berg: "Mal sehen, wer von Anfang an mitzieht. Es ist toll, mit solch einem großen Kader wieder Konkurrenz zu haben, um mehr Leistung herauszukitzeln. Das war bisher nicht immer so." Dabei stellt Berg den Charakter seiner Spieler eher höher als das sportliche Potenzial. "Jeder muss mannschaftsdienlich spielen."

Doppellösung Berg/Plotnikow wurde verworfen Berg wird gleichzeitig auch die A-Jugend coachen. Eine sinnvolle Lösung, da die meisten sowieso zum Kader der Ersten gehören. Keinen Trainerposten in der neuen SGW übernimmt Hamms bisheriger Trainer Vadym Plotnikov. "Vadym hat sehr gute Arbeit geleistet, muss aber immer aus Hagen anreisen, ist wegen Spätdienstes fast jede dritte Woche nicht am Beckenrand." Eine Doppellösung Berg/Plotnikow wurde verworfen.

Start der Vorbereitung am 23. August Der Übungsleiter startet am Montag (23. August) mit 25 Mann im Freibad Brambauer in die Vorbereitung, wo bis zur Schließung Ende August trainiert wird. Zuvor ist um 19 Uhr im SVB-Vereinsheim die erste Mannschaftssitzung. Trainiert wird voerst dreimal die Woche im Brambauer Freibad, dann einmal im Stadt Lünen und zweimal im Hammer Hallenbad

Für den 12. und 13. September sind in Kamen und Hamm Trainingsspiele gegen den ägyptischen Meister Kairo vorgesehen. "Dieser ist fast identisch mit der ägyptischen Nationalmannschaft. Das werden spannende erste Tests für uns", so Siemund.ZUR PERSONCarsten Berg wurde am 3. Juli 1972 geboren und begann mit neun Jahren mit dem Wasserball beim SC Rote Erde Hamm. Dort durchlief er alle Nachwuchs-Teams bis zur A-Jugend, wurde aber immer „nur“ Zweiter bei der Deutschen Meisterschaft und ist stolz auf Platz fünf mit dem Nationalteam bei der Europa-Meisterschaft 1989 in Istanbul. Mit Hamms Senioren stieg er 1990 in die 1. Liga auf. Mit Kamen, unter Norbert Siemund als Coach, schaffte er den Sprung von der Regional- in die 1. Liga. Beim TV Werne, ebenfalls unter Siemund, spielte er in der 2. Liga und wurde dort 1989 als Betreuer unter dem Lüner Coach Georg Wienkötter mit der C-Jugend Deutscher Meister und als Coach mit der B-Jugend bei der DM Erster und Zweiter (99 + 00). Als Jugendtrainer wurde er in Hamm mit der A-Jugend dreimal Dritter, und zweimal mit der A und B DM-Zweiter. 2005 sprang er für ein halbes Dutzend Spiele in Hamm als Chefcoach ein und rettete das Team vor dem 1.-Liga-Abstieg. 2005 wechselte er zum SV Brambauer, wo er mit der B-Jugend in allen fünf Jahren die DM-Endrunde erreichte, 2008 Deutscher Meister und viermal Vierter wurde. Zweimal wurde er mit diesem Team Westdeutscher Meister, dreimal Landes-Vize.

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