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Citybaskets torpedieren neue Ausländer-Vereinbarung

Basketball-Regionalliga

WERNE Der "Westfälische Friede von Hagen" ist gerade ein paar Tage alt, da wackelt er schon wieder gewaltig. Citybasket Recklinghausen, Aufsteiger in die Basketball-Regionalliga, hat angekündigt, sich nicht an das "Gentlemen‘s Agreement" - immer mit drei Deutschen zu spielen - zu halten.

von Von Jan Büsse

, 10.08.2010
Citybaskets torpedieren neue Ausländer-Vereinbarung

Der Tunesier Cham Korbi lebt seit acht Jahren in Deutschland. Da sein Antrag auf Einbürgerung noch nicht abschließend bearbeitet ist, gilt er als Nicht-EU-Ausländer.

Die Recklinghäuser führen an, dass sie, als die Ausländerbeschränkung auf Antrag des TV Werne fiel, weitreichende Verhandlungen vorangetrieben haben. Die Baskets planen mit dem schon lange in der Regionalliga aktiven Tunesier Cham Korbi und zwei Amerikanern, die der Klub in dieser Woche vorstellen will.

„Vom Grundsatz ist der Hagener Beschluss ja in Ordnung“, sagt Hans-Jürgen Gayk, Sportlicher Leiter der Citybaskets und Teilnehmer in Hagen. „Aber als die Beschränkung fiel, haben wir Cham Korbi zugesagt und Gespräche mit Amerikanern geführt.“ Die sind weit fortgeschritten. Eine Absage schwer vorstellbar. Gayk hatte einen Sonderstatus für Korbi angeregt – ohne Erfolg.

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