Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Damen des TV Werne peilen die Oberliga an

Volleyball: Verbandsliga

Die Spielerinnen und Trainer des Volleyball-Verbandsligisten TV Werne saßen Dienstagabend beim Italiener La Strada zusammen. Ein bisschen etwas essen, ein bisschen etwas trinken und intensiv über die Zukunft sprechen. Thema: Will der aktuelle Tabellenführer letztlich in die Oberliga aufsteigen? Ergebnis: Ja, er will.

WERNE

, 12.11.2014
Damen des TV Werne peilen die Oberliga an

Zuspielerin Jennifer Böttger zeigt bisher ganz starke Leistungen für den TVW.

Nach sieben von insgesamt 20 Spielen liegt der TV Werne mit sieben Siegen und 21 Punkten auf Platz eins. Der Tabellenzweite Preußen Oldendorf hat einen Rückstand von sechs Zählern. Sportlich läuft alles nach Plan. Vieles spricht für einen Aufstieg. Trotzdem berief das Trainer-Team Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen den Mannschaftsabend. Die Coaches wollten ausloten, ob der mögliche Aufstieg Sinn ergeben würde. Die Frage stellte sich, weil einige Spielerinnen Mütter sind, noch studieren oder beruflich eingespannt sind, sodass sie nicht gewährleisten können, dreimal die Woche zu trainieren. "Das Gros ist dreimal die Woche da, aber einige schaffen es höchstens zweimal."

Jetzt lesen

Bakiewicz und Wilmsen wollten daher von ihren Frauen wissen, ob sie sich trotz der Situation für die Oberliga bereit fühlen. Es wurde viel diskutiert. Das Für und Wider aufgearbeitet. Letztlich waren sich alle einig, den möglichen Startplatz für die Oberliga im Erfolgsfall anzunehmen. Mit derselben Trainingsintensität. "Ich bin froh, dass die Mädels so entschieden haben. Mit ihrer Leistungsstärke gehören sie in die Oberliga."

Bakiewicz hat die Sorge, dass seine Mädels den Spaß an der Verbandsliga verlieren könnten, weil die meisten Konkurrentinnen extrem unterlegen wären. Der Coach betont aber, dass nicht der Eindruck entstehen solle, dass sein Team jetzt schon als Meister feststünde. "Lüdinghausen und den TSC Münster habe ich noch auf der Rechnung."

Vor allem aber Union Lüdinghausen II mit dem ehemaligen Werner Coach Bernd Purzner an der Seitenline. "Meine Mädels haben unglaublichen Respekt vor Bernds Arbeit. Die Begegnung am Nikolaus-Tag wird nur im Kopf entschieden", sagt Bakiewicz. Er glaubt aber, dass sein Team das stärke ist. "Und wir haben den besseren Trainer. Das habe ich Bernd auch so gesagt. Aber natürlich im Scherz. Wir kennen uns ja sehr gut", so Bakiewicz.

Fortschritte im Team Der Coach ist extrem zufrieden mit der Entwicklung seiner jungen Spielerinnen. Er nennt Lena Thiemann und Annika Patzdorf als Beispiele. Aber auch die erfahrenen Kräfte Helena Lohmann, Chrissi Weckendorf und Theresa Rottmann leisten einen großen Anteil, obwohl sie nicht immer trainieren. Richtig stark ist die Mannschaft im Angriff geworden. Jetzt hat das Trainerduo die Blockarbeit intensiviert. "Auch hier sieht es ganz gut aus. Die Höhe stimmt, aber es fehlt noch ein bisschen am Timing und Positionsspiel", so Bakiewicz. In der Oberliga soll die Blockarbeit dann ausgefeilter sein. Wenn sie den Aufstieg denn schaffen.

Schlagworte: