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Damen des VV Schwerte stehen vor Feuerprobe

Volleyball

Die Volleyball-Anhänger müssen am Wochenende keine allzu weite Anreise auf sich nehmen, denn die klassenhöchsten heimischen Teams präsentieren sich vor heimischem Publikum. Die Verbandsliga-Damen empfangen mit dem VfL Telstar Bochum II den direkten Tabellennachbarn - eine schwierige Aufgabe.

SCHWERTE

, 21.11.2014
Damen des VV Schwerte stehen vor Feuerprobe

Die Spielerinnen aus Iserlohn wehrten sich vier Sätze lang am Netz. Am Ende behielt aber der VV Schwerte, hier mit Lea Hagemeister, die Nase vorn.

Im Duell der Tabellennachbarn wird sich zeigen, ob die Schwerterinnen gehobenen Verbandsliga-Ansprüchen genügen. Denn der Tabellendritte aus Bochum zwang am vergangenen Spieltag den Spitzenreiter Gelsenkirchen in die Knie. „Trotzdem wollen wir zu Bochum aufschließen“, sagt der Schwerter Trainer Maik Wlodarsch. Er erwartet einen nicht allzu groß gewachsenen, aber sehr abwehrstarken Gegner, dessen Spielweise seinen Schützlingen eigentlich liegen müsste. Weil mehrere Spielerinnen zurzeit im Prüfungsstress sind, stockt Wlodarsch den Kader mit den jungen Vivienne Imming und Frieda Gottschalk auf.

Wenn man als Tabellenführer ins Spiel geht, ist man meistens Favorit. Wenn es gegen den Viertletzten geht, umso mehr. Und Christoph Schulte, Trainer des SC Hennen, nimmt diese Rolle an: „Wir sind vorne, Hörde steht im unteren Mittelfeld, wir spielen zuhause und wir haben mehr Erfahrung – also sind wir wohl der Favorit“, bestätigt Schulte. Allerdings fällt die zuletzt stark spielende Julia Knobloch aus, weil sie im Training umgeknickt ist. „Aber wir sollten Julias Ausfall als Mannschaft kompensieren können“, meint der Coach.

Das Schwerter Landesliga-Team, gleichzeitig die ambitionierte U16-Mannschaft des Vereins, habe am zurückliegenden Jugendspieltag zu guter Stimmung und Spielfreude zurückgefunden, so Trainer Gunnar Schäfer. „Die Tendenz stimmt. Ob es aber gegen zwei starke Landesliga-Mannschaften zum Sieg reicht, bleibt abzuwarten“, sagt Schäfer. Zumal die personellen Voraussetzungen wegen des Fehlens von Christin Höptner, Marlene Lösing (krank) und Ines Reutter (Rücken) nicht allzu rosig sind.

Wenn der Tabellenletzte auf den Vorletzten trift, erübrigt sich die Frage nach der Bedeutung der Partie. Mit anderen Worten: Als Schlusslicht stehen die Schwerter Herren unter Zugzwang, andernfalls sähe es in Sachen Klassenerhalt schon ziemlich finster aus. Allerdings fällt Bojan Pejic krankheitsbedingt aus, während hinter Andreas Böhme, der mit Wadenproblemen kämpft, noch ein Fragezeichen steht. Erneut zum Kader gehören die beiden Jugendlichen Lukas Jochheim und Adrian Reutter.  

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