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Damen des VV Schwerte stehen vor Feuerprobe

Volleyball

Die Volleyball-Anhänger müssen am Wochenende keine allzu weite Anreise auf sich nehmen, denn die klassenhöchsten heimischen Teams präsentieren sich vor heimischem Publikum. Die Verbandsliga-Damen empfangen mit dem VfL Telstar Bochum II den direkten Tabellennachbarn - eine schwierige Aufgabe.

SCHWERTE

, 21.11.2014 / Lesedauer: 3 min
Damen des VV Schwerte stehen vor Feuerprobe

Die Spielerinnen aus Iserlohn wehrten sich vier Sätze lang am Netz. Am Ende behielt aber der VV Schwerte, hier mit Lea Hagemeister, die Nase vorn.

Wenn man als Tabellenführer ins Spiel geht, ist man meistens Favorit. Wenn es gegen den Viertletzten geht, umso mehr. Und Christoph Schulte, Trainer des SC Hennen, nimmt diese Rolle an: „Wir sind vorne, Hörde steht im unteren Mittelfeld, wir spielen zuhause und wir haben mehr Erfahrung – also sind wir wohl der Favorit“, bestätigt Schulte. Allerdings fällt die zuletzt stark spielende Julia Knobloch aus, weil sie im Training umgeknickt ist. „Aber wir sollten Julias Ausfall als Mannschaft kompensieren können“, meint der Coach.

Das Schwerter Landesliga-Team, gleichzeitig die ambitionierte U16-Mannschaft des Vereins, habe am zurückliegenden Jugendspieltag zu guter Stimmung und Spielfreude zurückgefunden, so Trainer Gunnar Schäfer. „Die Tendenz stimmt. Ob es aber gegen zwei starke Landesliga-Mannschaften zum Sieg reicht, bleibt abzuwarten“, sagt Schäfer. Zumal die personellen Voraussetzungen wegen des Fehlens von Christin Höptner, Marlene Lösing (krank) und Ines Reutter (Rücken) nicht allzu rosig sind.

Wenn der Tabellenletzte auf den Vorletzten trift, erübrigt sich die Frage nach der Bedeutung der Partie. Mit anderen Worten: Als Schlusslicht stehen die Schwerter Herren unter Zugzwang, andernfalls sähe es in Sachen Klassenerhalt schon ziemlich finster aus. Allerdings fällt Bojan Pejic krankheitsbedingt aus, während hinter Andreas Böhme, der mit Wadenproblemen kämpft, noch ein Fragezeichen steht. Erneut zum Kader gehören die beiden Jugendlichen Lukas Jochheim und Adrian Reutter.  

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