Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Das Warten auf Königstransfer Sandro Ulisse

Westfalia Vinnum

Sandro Ulisse kam im Sommer aus Waltrop, um das Mittelfeld zu verstärken. Doch Trainer Frank Bidar wird in nächster Zeit auf Ulisse verzichten müssen.

Vinnum

, 20.08.2018
Das Warten auf Königstransfer Sandro Ulisse

Neuzugang Sandro Ulisse (M.) fällt vorerst aus. (A) © Reith

Westfalia Vinnum ist mit zwei Siegen perfekt in die Saison gestartet. Ein Spieler, dem im Vorfeld eine tragende Rolle zugeschrieben wurde, fehlte jedoch sowohl am Sonntag gegen DTSG Herten als auch zum Auftakt gegen SV Borussia Ahsen: Sandro Ulisse. Der Neuzugang vom VfB Waltrop stand nicht einmal im Kader des A-Ligisten. Nach aktuellem Stand wird sich in naher Zukunft daran auch nichts ändern. „Sandro ist zur Zeit aus beruflichen und privaten Gründen nicht in der Lage, sich die notwendige Zeit für den Fußball zu nehmen“, erklärte sein Trainer Frank Bidar am Montag auf Nachfrage.

Rückkehr weiter ungewiss

Es sei aktuell auch nicht abzusehen, wann der 23-Jährige wieder voll ins Training einsteigen werde. Für den Westfalia-Coach ein herber Verlust: „Wir hatten ihn als ganz wichtigen Mann in unseren Planungen vorgesehen. Wir müssen den Ausfall jetzt irgendwie auffangen“, so Bidar.

Die Stammformation ist daher nicht das große Problem. Eher die Frage, wer auf der Sechs einspringt, wenn einer ausfällt. „Wir haben mit Sandro Ulisse extra einen Sechser dazugeholt, weil wir uns dort zu dünn aufgestellt sahen. Diese Alternative müssen jetzt andere darstellen“, sagte Bidar. Noch sei es allerdings zu früh, um in der Öffentlichkeit Namen zu diskutieren.

Euphorie lässt auf sich warten

Zu viel Bedeutung möchte Frank Bidar dem Thema auch gar nicht beimessen, sondern sich nach dem starken Saisonstart auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Grund für eine frühzeitige Euphorie sieht der Westfalia-Trainer nicht: „Wir freuen uns natürlich über die ersten beiden Siege, aber es waren Spiele auf Messers Schneide“, so Bidar. Als warnendes Beispiel führt er die erste Halbzeit gegen Herten an, wo Vinnum schier uneinholbar mit 0:3 zurücklag: „Gratulation an die Mannschaft, wie sie das Ding umbiegt, aber man muss auch so ehrlich sein: Das werden wir nicht jedes Mal schaffen.“ Seine Mannschaft habe zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel gefunden und „wie gelähmt“ agiert.

Deshalb denkt Bidar auch gar nicht daran, die Saisonziele nach oben zu korrigieren: „Wir wollen ins obere Drittel. Alles andere wäre Zubrot. Es kann immer passieren, dass einen das Verletzungspech trifft.“