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Das dritte Derby - vielleicht das brisanteste

SCHWERTE ETuS/DJK Schwerte gegen SV Geisecke - das dritte und letzte Hinrunden-Derby der Bezirksliga scheint zugleich das brisanteste. Das meinten wohl auch unsere Leser. 103 Leute stimmten bei unserem Online-TED ab - deutlich mehr als zum Derby zwischen ETuS und Westhofen. Sie sorgten für ein überraschendes Ergebnis: 80 Prozent glauben, dass der SV Geisecke gewinnt.

von Von Michael Dötsch

, 02.11.2007

"Zum ETuS ist die Rivalität schon noch ein bisschen größer als zu Westhofen", erklärt der Geisecker Coach Mario Schad. Mit dem Hinweis auf die geographische Nähe bestätigt Schads Pendant Detlev Brockhaus dies aus seiner Sicht. Die üblichen Sticheleien hat es im Vorfeld auch schon gegeben - aber alles im "grünen" Bereich, wie die beiden Trainer bestätigen.

Zum Sportlichen: Die Spieler des Gastgebers haben eine ziemlich anstrengende Trainingswoche hinter sich. Offenbar hat Brockhaus seine Ankündigung in die Tat umgesetzt, die er unmittelbar nach der überflüssigen Niederlage in Hagen gemacht hatte. "Es hat gerappelt", bestätigt Brockhaus und spricht von einer "deutlichen Ansprache", weil er in Hagen das nötige Herzblut und die Laufbereitschaft vermisst habe.

     In dieser Hinsicht wird sich der Coach für das Spiel am Sonntag ab 14.15 Uhr in der Viktor-Hötter-Kampfbahn aber wohl keine Gedanken machen müssen, denn im Lokalderby dürften alle Beteiligten "heiß" sein.

Sogar eine "Wunderheilung" macht das Prestigeduell möglich: Marc Braier, dessen Knieprobleme eigentlich in diesem Jahr keinen Einsatz mehr zulassen sollten, tauchte auch zu Brockhaus? Überraschung beim Training auf und machte das komplette Übungsprogramm beschwerdefrei mit.

Erfolgsserie - aber sie soll nicht blenden

Und die Geisecker? "Wir freuen uns auf das Spiel", sagt Mario Schad nach beachtlichen zehn Punkten aus den letzten vier Spielen. Von dieser Erfolgsserie sei man zwar am Buschkampweg nicht geblendet (zumal Spiele gegen den Letzten und Vorletzten der Tabelle darunter sind), aber Selbstbewusstsein vermittelt sie allemal.

Den größeren Druck schiebt Schad dem Gegner zu. "ETuS muss gewinnen, wenn sie oben dranbleiben wollen", meint Schad, der zudem auf das Gesetz der Serie verweist: "In der jetzigen Konstellation haben sie gegen uns noch nie gewonnen." Schad hört sich dabei nicht so an, als glaube er, dass sich daran am Sonntag etwas ändert.

 

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