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Das heimische Quartett bleibt sieglos, aber kein Trainer ist verärgert

Fußball-Bezirksliga

Später Ausgleich ist gut für die VfL-Moral, Berchum/Garenfeld freut sich über Schulterklopfer, Kamal Hafhaf übergibt das Zepter an Dos Santos und beim ETuS/DJK herrscht Gelassenheit.

Schwerte

, 27.08.2018
Das heimische Quartett bleibt sieglos, aber kein Trainer ist verärgert

Nach dem 2:1 durch Alexander Bahr (3.v.li.) kurz nach der Halbzeit sah es nach einem Heimsieg für den VfL Schwerte aus. Am Ende aber mussten sich die Schwerter gegen den VfB Schwelm mit einer 3:3-Punkteteilung begnügen. © Bernd Paulitschke

Der Geisecker SV blieb am vergangenen Wochenende spielfrei und konnte deshalb keinen Sieg einfahren. Den anderen vier heimischen Bezirksligisten ist dies am Sonntag auch nicht gelungen. Verärgert war aber kein Trainer dieses Quartetts.

Auch Jörg Silberbach nicht, dessen VfL Schwerte sich vom erwartet starken Aufsteiger VfB Schwelm mit einem 3:3-Unentschieden trennte. In einem Heimspiel nicht als Sieger vom Platz gegangen zu sein, werde sein Team nicht aus der Bahn werfen, versichert Silberbach. „Im Gegenteil, das war ein Spiel für die Moral“, sagt der Coach mit Blick auf Florian Kliegels Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit.

Verletzungen sind wohl nicht allzu schwerwiegend

Gleich zweimal musste Silberbach im Laufe der ersten Halbzeit verletzungsbedingt auswechseln. Doch sowohl bei Torwart Lukas Knoblauch (Kapselverletzung am Daumen) als auch bei Fabian Siepmann, der nach einem Tritt auf die Achillessehne runter musste, konnte Silberbach am Montag vermelden, dass die Verletzungen wohl nicht schwerwiegend sind.

Noch ein Tor mehr als auf dem Schützenhof fiel am Sonntag in dem anderen Spitzenspiel mit heimischer Beteiligung – aus Sicht des SC Berchum/Garenfeld aber auf der falschen Seite. Dass dieser trotz des zweimaligen Zwei-Tore-Rückstands nicht einknickte und den Aufstiegsfavoriten SpVg Hagen 11 vor mehr als 200 Zuschauern bis zum Schluss am Rande eines Punktverlustes hatte, erfüllte Trainer Dieter Iske mit Stolz. „Das war eine echte Energieleistung, für die die Jungs zurecht viele Schulterklopfer erhalten haben“, sagt Iske nach dem 3:4 und verweist vor allem auf die Offensivabteilung seines Teams. Mit 15 Treffern, also fünf pro Spiel im Schnitt, haben die Berchum/Garenfelder die meisten Tore der Liga geschossen – die Befürchtungen, den in die Oberliga abgewanderten Torjäger Nicolas Külpmann nicht gleichwertig ersetzen zu können, scheinen sich nicht zu bewahrheiten.

Der angepeilte Auswärtspunkt für die „Zebras“

Wie der SC Berchum/Garenfeld hatte es auch der SC Hennen mit einem Hagener Gegner zu tun. Bei Türkiyemspor holten die „Zebras“ mit dem 1:1 den angepeilten Auswärtspunkt. Am Spielfeldrand hatte noch einmal Co-Trainer Kamal Hafhaf das alleinige Sagen – dabei sollte doch Chefcoach Marcel dos Santos eigentlich zum Spiel aus dem Urlaub zurück sein. „Er hat es nicht rechtzeitig geschafft“, erklärt Hafhaf, der das Zepter in dieser Trainingswoche nun aber wieder an Dos Santos weitergibt – ungeschlagen nach einem Sieg (4:1 gegen den ETuS/ DJK Schwerte) und besagtem 1:1 in Hagen unter seiner Regie.

Null Punkte auf der Habenseite – die Bilanz des ETuS/DJK Schwerte liest sich alles andere als erfreulich für die Fußballfreunde aus Schwerte-Ost. Doch bei den „Östlichen“ herrscht Gelassenheit. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht in Kürze unsere Punkte holen sollten“, sagt Trainer André Haberschuss. Anlass für Haberschuss’ Zuversicht ist die Leistung seiner Schützlinge bei Rot-Weiß Lüdenscheid. „Wir haben kompakt gestanden und haben uns Chancen rausgespielt. Es fehlt zurzeit nur das Quäntchen Glück, dass der Ball auch mal wieder reingeht“, so der Trainer. Zudem ist er erleichtert, dass die Knieverletzung, mit der Tobias Felgner Mitte der zweiten Hälfte ausschied, wohl nicht so schlimm ist.

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