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Jugendfußball: Stadtmeisterschaften

Denkpause! 2016 keine Titelkämpfe in Schwerte

SCHWERTE Diese Nachricht birgt Gesprächsstoff: Der Stadtsportverband hat beschlossen, dass im Jahr 2016 keine Jugendfußball-Stadtmeisterschaft stattfinden werden – weder in der Halle noch auf dem Feld. Damit wollen die Verantwortlichen der "Verrohung der Sitten" entgegenwirken. Die Vereine sind offiziell noch nicht informiert.

Denkpause! 2016 keine Titelkämpfe in Schwerte

Auf packende Stadtmeisterschaftsspiele, wie hier bei der B-Jugend, werden Spieler, Vereine und Zuschauer im nächsten Jahr verzichten müssen.

Die Nachricht von Jutta Krüger, die am Dienstagmorgen den Weg in unser elektronisches Postfach fand, umfasste nur zwei Sätze. Aber der Inhalt ist unmissverständlich: 2016 wird es keine Jugendfußball-Stadtmeisterschaft geben – weder in der Halle noch auf dem Feld.

In ihrer Funktion als Vorsitzende der Fachgruppe Jugendfußball ist Krüger in Abstimmung mit ihrer Stellvertreterin Anja Ditz sowie dem Stadtsportverbands (SSV)-Vorsitzenden Heiner Kockelke zu dem Schluss gekommen, dass eine Denkpause die Konsequenz der Titelkämpfe am vergangenen Wochenende auf dem Schützenhof sein müsse. Dort hatte es zahlreiche Verbalattacken der Zuschauer gegenüber der Turnierleitung und den Schiedsrichtern gegeben.   

„Nach dieser emotionsreichen Stadtmeisterschaft beim VfL Schwerte haben alle Beteiligten somit einmal Zeit und Ruhe zum Nachdenken, unter welchen Bedingungen diese Veranstaltung weiterleben kann“, sagt Krüger.

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Es die zunehmende Verrohung der Sitten, die Krüger, Ditz und Kockelke nicht länger hinnehmen wollen. In der Rolle des Prügelknaben habe sie sich am Wochenende gefühlt, erzählt Krüger. „Wir dürfen keine Fehler machen und müssen perfekt sein. Wenn dann doch mal Fehler passieren, kochen die Emotionen in einer Form hoch, die einfach nicht geht. Der Ton macht die Musik“, so die Fachgruppenvorsitzende weiter.

Manche Verhaltensweise, teilweise auch von offiziellen Funktionsträgern, habe sie schier fassungslos gemacht. „Und dass man bei der Vergabe des Respekt-Pokals belächelt wird, daran hat man sich ja schon fast gewöhnt.“

Fachgruppensitzung nach den Sommerferien

Von ihrem „Chef“, Heiner Kockelke, hat Krüger volle Rückendeckung. „Jutta Krüger und Anja Ditz sind nicht die Station, an der jeder seinen Frust abbauen kann. Das haben wir als Stadtsportverband nicht nötig“, sagt SSV-Vorsitzender Kockelke und blickt auch über den Tellerrand hinaus: „Bis jetzt haben wir in Schwerte Glück gehabt – in Nachbarstädten sind solche Veranstaltungen auch schon mal abgebrochen worden, weil sie eskaliert sind. So weit wollen wir es nicht kommen lassen, deshalb ziehen wir jetzt erstmal den Stecker raus.“

Ob es bei einer einjährigen Unterbrechung bleibt oder ob die Titelkämpfe 2017 wieder aufleben werden, hängt laut Kockelke von der Reaktion der Vereine ab. Kurz nach den Sommerferien ist eine Fachgruppensitzung geplant. „Dann werden wir den Vereinsvertretern auch offiziell verkünden, was wir beschlossen haben“, sagt Jutta Krüger.

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