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Dennis Köse zurück auf dem Platz beim Bezirksligisten BV Brambauer

BV Brambauer

Nach langer Verletzungspause will Dennis Köse beim BV Brambauer wieder eine wichtige Rolle spielen – muss aber erst mal seinen Platz in der ersten Elf finden.

Brambauer

, 30.07.2018
Dennis Köse zurück auf dem Platz beim Bezirksligisten BV Brambauer

Die Zeiten, in denen Dennis Köse (r.) nur an der Seitenlinie als Co-Trainer von Jascha Keller die Spiele des BV Brambauer verfolgen konnte, sind vorbei. Er hat sich zurück auf den Platz gekämpft. © Günther Goldstein

Dennis Köse wirkt nach Spielende erleichtert. Ehefrau Nina Karau, Handballerin beim VfL Brambauer, nahm ihn mitsamt Kind in Empfang. Am Sonntag bestritt Köse gegen den SC Weitmar (2:3) das erste Spiel über 90 Minuten seit rund einem Jahr. Damals hatte er sich in der Saisonvorbereitung erst das Kreuz- und das Innenband gerissen, fiel nach einem Comebackversuch im Oktober die ganze Saison 2017/2018 aus.

Erst gab er beim Hübner-Cup von GS Cappenberg, den der BV Brambauer gewann, sein Comeback, nun folgte der erste Einsatz über 90 Minuten. „Dennis hat einen Riesensprung gemacht“, sagte sein Trainer Jascha Keller, dem Köse als spielender Co-Trainer zur Seite steht, am Sonntag. „Beim Turnier in Cappenberg hat man gemerkt: er hatte noch ein bisschen Angst. Das war jetzt wie weggeblasen, es war eine ganz tolle Leistung“, war Keller voll des Lobes für Köse, der seit zehn Jahren in Brambauer spielt und mittlerweile eine Identifikationsfigur des Vereins ist.

Trainer hofft auf seinen Leistungsträger

Doch wie plant Keller mit seinem Routinier? „Er wird eine große Stütze bei uns im defensiven Mittelfeld sein“, sagt Keller. Er sieht ihn „definitiv als Leistungsträger“, stellt aber auch Erwartungen an Köse: „Er muss die jungen Spieler entsprechend führen.“

Wo für Köse Platz ist in der starken Elf des Bezirksliga-Vierten der Vorsaison, wird sich ebenfalls noch zeigen müssen. Für die vier offenen Positionen in der Innenverteidigung und auf der Doppelsechs kommen neben Köse mit Timo Kollakowski, Patrick Voll, Ricardo Rimkus, Daniel Berger, Bastian Ehrentraut, Leon Westrup, Joel Razanica sowie Daniel Kronenberg eine ganze Reihe an Spielern infrage. Wo sieht sich Köse selbst? „Es kommt darauf an, wo eine Position frei ist. Aber klar, ich sehe mich auf der Sechs, spiele aber auch in der Innenverteidigung oder auf der Zehn.“

Köse nimmt sich viel Zeit

Köse gibt sich selbst Zeit, ehe er wieder Bestleistungen von sich erwartet: „Bis ich das alte Niveau wieder erreiche, das würde ich sagen dauert noch die gesamte Hinrunde. Mit jedem Spiel wird es besser, das merke ich auch. Man geht in die Zweikämpfe schon unbedacht rein, denkt nur noch in ganz wenigen Momenten an die Verletzungen.“ Gesundheitlich geht es ihm wieder bestens. Fußballerisch sei er aktuell bei 70 bis 80 Prozent, schätzt Köse, der der eher unerfahrenen Mannschaft mit seiner ruhigen und abgeklärten Art auf und neben dem Platz eine große Hilfe sein kann.

Doch was ist in dieser Saison drin? Die Zugänge sollten die Abgänge auffangen können, Brambauer dürfte sich also weiter nach oben orientieren. „Verstärkt haben wir uns auf der Torhüterposition, haben aber mit Ahmed Ersoy einen guten verloren“, sagt Köse.

Er macht eine andere Stärke aus: „Die Eingespieltheit könnte uns zugute kommen in dieser Saison. Unter die ersten fünf zu kommen, ist denke ich wieder realistisch.“

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