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Der Held des Endspiels steht im Tor

Der erste Westfalenpokalsieger im Futsal kommt aus Ostwestfalen. Das Team von Futsal Barcelona Herford gewann nach einem intensiven Finale gegen Inter Kamen mit 5:4 nach Sechsmeterschießen.

von Von Tobias Weckenbrock

, 10.12.2007
Der Held des Endspiels steht im Tor

Barcelona Herford war nicht zu stoppen. Die Gäste aus Ostwestfalen sicherten sich den Turniersieg.

Doch so recht freuen konnte sich Turnierorganisator Matthias Geburtig vom Ausrichter Atletico Lünen nicht. Denn hatten für den ersten Turniertag schon zwei Mannschaften abgesagt, folgte am zweiten Turniertag das Aus von DJK Brasil Mauritz und dem großen Turnierfavoriten UFC Münster.

Immerhin: Das Endspiel hatte es in sich. Futsal Barcelona Herford gegen Inter Kamen - eine Partie auf hohem Niveau. Vor allem, als Kamen auf 3:0 davon gezogen war. Inter sah eigentlich wie der sichere Sieger aus, doch Herford nahm das zum Anlass, noch mal alle Reserven zu mobilisieren.

Dramatische Wende im Finale

Die Herforder kamen heran - auf 1:3, dann auf 2:3. Dann gelang ihnen sogar den 3:3-Ausgleich. Es ging hin und her, es war dramatisch, doch Tore fielen in der regulären Spielzeit keine mehr. So musste das Finale vom Punkt entschieden werden.

Hier brillierten die beiden Männer auf den Torlinien mit großartigen Reflexen. Drei Sechsmeter parierte der Torhüter von Inter Kamen, vier sein Herforder Kollege. ER war der Held, Barcelona Herford siegte mit 2:1.

Im kleinen Finale standen sich der FSC Münster und Atletico Lünen gegenüber. Die Lüner hatten ihr bestes Turnierspiel im Halbfinale gezeigt - und recht knapp verloren. Mit 2:4 unterlagen sie dem späteren Sieger aus Herford, der sie am Vortag mit 6:1 geschlagen hatte. Im Spiel um Platz drei hatten die erfahreneren Münsteraner das bessere Ende auf ihrer Seite und gewannen 3:0.

Beckinghausen spielte ordentlich

Die SG Hansa Beckinghausen/Sundern debütierte beim Turnier der Lüner Nachbarn und spielte ordentlich. Am Ende gab aber die geringere Erfahrung mit dem kleinen Ball den Ausschlag. Zu mehr als zu Rang fünf langte es noch nicht. Das Aus kam im Viertelfinale - mit 1:7 gegen den späteren Vize-Westfalenpokalsieger Inter Kamen.

Aus diesem Team kam auch der Gewinner des Torjägerpokals: Burhan Peci traf 16 Mal.

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