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Der Ruhepol bei GS Cappenberg

Fußball in Selm

Benedikt Stiens bleibt Kapitän beim Fußball-A-Kreisligisten Grün-Schwarz Cappenberg. Künftig wird ihn ein Duo gleichberechtigt auf und neben dem Platz vertreten.

Cappenberg

, 15.08.2018
Der Ruhepol bei GS Cappenberg

Benedikt Stiens ist (l.) weiterhin GSC-Kapitän. © Reith

Als Fußball-A-Ligist Grün-Schwarz Cappenberg am Sonntag erstmals um Meisterschaftspunkte beim SV Langschede kämpfte (2:2), fehlte ausgerechnet der Spielführer. Benedikt Stiens – der Kapitän aus dem Vorjahr und vom neuen Coach Pascal Harder erneut dazu bestimmt – war im Urlaub. Tragisch war das allenfalls sportlich. Denn mit Tim Jesella und Kevin Klink hat das Team vom Kohuesholz zwei würdige Stellvertreter.

Jesella übernimmt

„Die beiden sind gleichberechtigt. Wer am Ende die Binde trägt, ist mir ehrlich gesagt Wurst. Beide sind wichtig auf dem Platz“, sagt Trainer Harder. In Langschede war es Jesella, der die Kapitänsbinde trug. Jesella habe in der Vorbereitung immer Gas gegeben. Klink, der als Typ immer ansprechbar sei und sich auch viel um Organisatorisches kümmere, ebenso. „Da war es die logische Konsequenz, dass die beiden es machen“, so Harder.

Als erster Kapitän führte jedoch kein Weg an Stiens vorbei. „Nach Rücksprache habe ich ihn dazu bestimmt“, erklärt Harder. „Bene war schon im letzten Jahr Kapitän und als neuer Trainer wollte ich nicht daherkommen und noch mehr Unruhe stiften, indem ich einen neuen Kapitän festlege.“ Nach Gesprächen mit dem neuen und alten Sportlichen Leitern Philipp Wiesmann und Marco Logemann stand fest: Stiens macht es. Denn er sei einer, der vorangehen könne. Harder: „Zwar ist er als Typ eher ein Ruhiger, aber er erfüllt die Vorbildfunktion.“

Verlängerter Arm

Ein Kapitän ist für Harder der verlängerte Arm auf dem Platz. „Wenn Entscheidungen anstehen, werde ich entweder einen oder alle drei zurate ziehen. Sie sind wichtig, wenn ich in die Mannschaft hinein horchen und erfahren möchte, ob etwas nicht stimmt. Die drei Kapitäne sind angesehene Spieler im Team und als solche ein Bindeglied zwischen mir und der Mannschaft. Ich kann mich blind auf sie verlassen. Alle zerreißen sich für das Team auf und neben dem Platz.“

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