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Der SV Wacker Obercastrop betritt eine höhere Bühne

Fußball-Westfalenpokal

Nach Testspielen und einem deutlichen Sieg in der ersten Kreispokalrunde betreten die Landesliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop am Dienstag, 7. August (Anstoß 19.30 Uhr), im Westfalenpokal beim FC Wetter eine höhere Bühne.

Castrop-Rauxel

, 06.08.2018
Der SV Wacker Obercastrop betritt eine höhere Bühne

Der SV Wacker Obercastrop, hier mit Neuzugang Linus Budde (l.) ist am Dienstag, 6. August, in der ersten Westfalenpokalrunde beim FC Wetter am Ball. © Volker Engel

Der SV Wacker muss in der ersten Pokalrunde auf Westfalen-Ebene ohne Dirk Jasmund auskommen. Der Abwehrorganisator hatte sich im Testspiel bei den SF Wanne einen Knöchelbruch zugezogen, berichtete Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu am Montag.

Als Bezirksliga-Meister ihrer Staffeln und Landesliga-Aufsteiger haben sich der FC Wetter und Wacker Obercastrop für die erste Westfalenpokalrunde qualifiziert. Für Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu ist der Gegner aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis schwer einzuschätzen: „Wir konnten den FC Wetter nicht beobachten – ich kenne nur die Ergebnisse ihrer Testspiele.“

Dennoch würde seine Mannschaft mit großem Selbstvertrauen auf dem Kunstrasen der Gastgeber am Harkortberg auflaufen. Uzunoglu sagte: „Wir haben doch im vergangenen Jahr gesehen, wie toll es ist, im Westfalenpokal zu spielen.“ Viele Wacker-Fans werden sich daran erinnern, dass es bis ins Achtelfinale ging und dort der FC Iserlohn (Westfalenliga) erst in der 92. Minute durch einen Weitschuss in den Winkel die Wacker-Endstation war.

Heimspiel winkt

„Weiterkommen“ ist die Devise der Wackeraner, die in der zweiten Runde ein Heimspiel hätten. Denn der kommende Gegner ist in jedem Fall ein höherklassiger. Der Konkurrent wird der Sieger der Partie zwischen dem FC Lennestadt (Westfalenliga) und dem 1. FC Kaan-Marienborn (Regionalliga-Aufsteiger) am Mittwoch, 22. August, sein. Doch die Obercastroper tun gut daran, noch nicht an die zweite Runde zu denken. Das sollte erst passieren, wenn sie den Harkortberg bewältigt haben.

Eine Einheit auf dem Fluss

Von der Wasserseite hatte die Formation aus der Erin-Kampfbahn das Revier an der Ruhr ja zuletzt beim River-Rafting schon erfolgreich erkundet. Die Wetteraner haben derweil ihr letztes Freundschaftsspiel auf dem Kunstrasen bei der so genannten Ruhrtalmeisterschaft mit einem 6:5-Tor-Spektakel beendet. Doch weil der Gegner TuS Esborn in der Kreisliga A angesiedelt ist, relativiert sich allerdings der Respekt vor diesem Treffer-Festival.

Die Obercastroper haben sich am Freitag und Sonntag durch zwei Siege gegen die Bezirksligisten SV Wanne 11 (5:1) und die SF Wanne (2:1) warmgeschossen. Das zweite Duell endete bitter für Abwehrspieler Jasmund. Dieser wird laut Trainer Uzunoglu rund sechs Wochen ausfallen. Bitter ist diese Nachricht zum Einstand in die Landesliga, die am Sonntag, 12. August, mit dem Lokalderby daheim in der Erin-Kampfbahn ab 15 Uhr gegen den FC Frohlinde beginnt.

Erster Auftritt vor neun Jahren Im Jahr 2009 war der SV Wacker Obercastrop erstmals im Westfalenpokal aktiv und traf auf den Geisecker SV (2:0) sowie den FC 96 Recklinghausen (1:5 nach Elfmeterschießen). Zusammen mit dem FC Frohlinde waren die Wackeraner auch im vergangenen Jahr im Westfalenpokal am Ball, weil sie das Kreispokal-Endspiel erreicht hatten. Nach zwei Siegen gegen den VfL Bad Berleburg (4:3) und die Hammer Spvg (4:1) kam gegen den Oberligisten FC Iserlohn (2:3) das Aus.
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