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Der SuS Oberaden hat die Qual der Wahl

Elf Trainer-Anfragen

Eineinhalb Wochen ist es her, als Bernd Schawohl seinen Trainerposten bei Bezirksliga-Schlusslicht SuS Oberaden räumen musste. Um seine Nachfolge scheinen sich einige Anwärter zu reißen. Elf Anfragen von potenziellen Trainern hat der SuS mittlerweile, wie der Sportliche Leiter Guido Tönnes bestätigt hat.

LÜNEN

, 26.11.2014
Der SuS Oberaden hat die Qual der Wahl

Auf dem Sportplatz am Römerberg gilt es, sich in den kommenden Wochen für den Abstiegskampf neu zu formieren. Die Trainerfrage wird nächsten Mittwoch geklärt. In der Rückserie sollen neue Akteure zum Team stoßen.

"Das ist ganz spannend", kann es Tönnes kaum glauben. "Die Anfragen kamen sehr zügig. Der Ansporn, mit uns den Klassenerhalt zu schaffen, ist wohl sehr groß. Das ist natürlich angenehm." Eine Entscheidung zugunsten eines Kandidaten sei aber noch nicht gefallen. "Von C-Lizenz-Inhabern bis zur A-Lizenz ist alles dabei", erklärt der Oberadener. "Wir wollen die Anwärter sichten und in der kommenden Woche eine Entscheidung fällen." Genauer gesagt will man sich im Oberadener Vorstand am kommenden Mittwoch bei einer Versammlung einigen und den Schawohl-Nachfolger vorstellen.

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Tönnes: "Bis dahin haben wir noch eine Menge Stress. Die Entscheidung Bernd zu entlassen ist uns sehr schwer gefallen. Ich habe mich selten so unwohl dabei gefühlt. Allerdings war es vielleicht die letzte Chance, die Wende einzuleiten. Dazu kam das spielfreie Wochenende." Der neue Übungsleiter, beziehungsweise das neue Gespann, wird definitiv erst zum 1. Januar das Amt antreten. Es wäre "blödsinnig" - so Tönnes, wenn der neue Trainer sich für eine Partie an die Seitenlinie stellt. Er solle das Team stattdessen gut auf die Rückrunde vorbereiten.Vier Neuzugänge? Für die zweite Saisonhälfte laufen bereits Gespräche mit neuen Spielern. Vier bis fünf Akteure könnten das Team vom Römerberg nach der Winterpause verstärken. Bis es in der zweiten Saisonhälfte an die Aufholjagd geht, soll der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen möglichst gering gehalten werden. Vielleicht können die Grün-Weißen den Rückstand sogar noch verringern. Tönnes: "Wir würden uns gerne mit positiven Ergebnissen in die Pause verabschieden. Holen wir drei bis vier Punkte aus den letzten beiden Partien, würde das natürlich einen zusätzlichen Schub geben." Dafür sollen unter anderem Interimscoach Heiner Liebezeit und Spielführer Cengiz Kaz sorgen, die das Ruder in den ausstehenden Heimspielen gegen Alemannia Scharnhorst (30. November) und TuS Ascheberg (6. Dezember) übernehmen. "Jeder muss Gas geben", appelliert Tönnes an die Spieler. "Man darf damit rechnen, dass mögliche Trainerkandidaten schon am Sonntag das Team beobachten werden."

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