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Der Tennissport wurde Karin Gaudigs in die Wiege gelegt

Sportlerporträt

Karin Gaudigs spielt Tennis von Kindesbeinen an. Mit ihrer Tochter Caroline stand sie kürzlich im Finale eines Turniers auf Baltrum. Ein Porträt.

CASTROP-RAUXEL

von Von Christian Püls

, 19.08.2010
Der Tennissport wurde Karin Gaudigs in die Wiege gelegt

Karin Gaudigs hat in ihrer Tennis-Karriere schon einige Titel gesammelt.

Die Teilnahme am Turnier auf der ostfriesischen Insel ist fast schon so etwas wie eine Familientradition. „1976 habe ich dort mit meiner Mutter gewonnen“, erinnert sich Gaudigs. Mit ihrer 15-jährigen Tochter Caroline reichte es diesmal für den zweiten Platz. Im Einzel gewann Karin Gaudigs das Turnier. Ihr Ehemann Uwe hat die Veranstaltung in der Vergangenheit oftmals selbst organisiert. Doch nicht nur im hohen Norden feiert die 48-Jährige sportliche Erfolge. 2003 wurde sie bei der Deutschen Meisterschaft der Damen 40 unter dem Hallendach Dritte. Mit ihrer Doppel-Partnerin Gabi Schneider erreichte sie drei dritte Plätze bei den Deutschen Meisterschaften – an denen sie erstmals mit 40 Jahren teilnahm. Mit ihrem Bruder Thomas Köhle stellte Karin Gaudigs 2005 Deutschlands zweitbestes Mixed 40-Duo.

1994 wurde sie an der Seite von Ulrike Machers Westfalen-Meisterin im Doppel. Derzeit ist Karin Gaudigs Vize-Westfalenmeisterin bei den Senioren – sowohl im Hallen- als auch im Feldwettbewerb. 2009 wurde sie Zweite auf dem Platz, 2007 in der Halle. Für ihre sportliche Zukunft plant die Co-Rektorin der Grundschule Alter Garten in Henrichenburg eine Verbesserung ihres Ranglistenplatzes. Bei den Damen 45 ist sie auf Platz 23 im deutschen Ranking. „Wenn ich Damen 50 spiele, möchte ich nach vorne kommen, vielleicht auf Platz 20“, verrät die 48-Jährige. Seit 2001 schlägt sie für den TC 06 auf – zunächst bei den Damen, nun bei den Damen 30. Doch ihre sportlichen Wurzeln liegen beim RV Rauxel auf der Wartburginsel. Kein Wunder: Ihr Vater, Dr. Karl Köhle, gründete die Tennisabteilung des RVR. „Damit war mir der Sport in die Wiege gelegt“, meint Karin Gaudigs.

Beim Tennis schätzt sie vor allem das schnelle Spiel im Doppel: „Ich bin ziemlich ungeduldig im Spiel, suche manchmal die schnelle Entscheidung am Netz. Dabei bin ich ehrgeizig, aber nicht verbissen.“ Direkt nach ihren Schwangerschaften – ihr 17-jähriger Sohn Daniel spielt Fußball beim VfB Waltrop – stand sie wieder auf dem Court. „Beim Tennis kann ich mich austoben, vom Beruf abschalten“, erklärt die 48-Jährige. Sportlich wandelt Caroline Gaudigs, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Tennis spielt, inzwischen auch abseits der Tennisplätze. In der Handballabteilung des TuS-Ickern läuft sie für die weibliche Jugend auf. „Ich hoffe“, so ihre Mutter, "dass sie zum TC 06 kommt.“ 

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