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Martin Ritz geht vom SC Capelle zum TuS Ascheberg

Der TuS Ascheberg holt Martin Ritz nach Hause

Capelle Martin Ritz hat nach seinem Rücktritt in Capelle einen neuen Verein. Im Sommer übernimmt er den TuS Ascheberg. Zu tun hat damit indirekt auch seine erste Gelbe Karte seiner Spielerkarriere.

Der TuS Ascheberg holt Martin Ritz nach Hause

Martin Ritz wird neuer Trainer beim TuS Ascheberg. Foto: Weitzel

Martin Ritz hatte zum Fußball-Kreisligisten TuS Ascheberg und Abteilungsleiter Manfred Trahe schon immer eine besondere Beziehung. „Manni war früher Schiedsrichter und hat mir meine allererste Gelbe Karte gezeigt“, erinnert sich Ritz an die Zeiten zurück, in denen er als Jugendlicher für den TuS Ascheberg gekickt hat.

Als Ritz, der im Herbst angekündigt hatte, bereits zur Winterpause seinen Trainerstuhl beim SC Capelle zu räumen, sich dann vor einigen Wochen beim TuS erkundigt hatte, wie die Trainersuche läuft, kam er mit Trahe wieder in Kontakt. Die Suche verlief schleppend – bis Trahe Ritz geschrieben habe: „Was ist eigentlich mit dir?“ Und so sei der Stein dann ins Rollen gekommen. Im Sommer übernimmt der 47-Jährige den A-Ligisten und könnte dann sogar auf seinen Ex-Verein treffen, wenn Capelle der Klassenerhalt gelingt.

Der TuS Ascheberg holt Martin Ritz nach Hause

Mit den D-Junioren wurde Martin Ritz, auf dem Bild rechts unten, in der Saison 1982/83 Kreispokalsieger. Das Foto zeigt (o.v.l.) Co-Trainer Thomas Ritz, Christian Hölscher, Uwe Leidiger, Marc Zahlmann, Andre Pfeffer, Olaf Henrich, Volker Dortmann, Trainer Erhard Ostermann, (u.v.l.) Oliver Karger (Gellenbeck), Volker Lakenbrink, Karsten Senne, Andre Cornelius, Rolf Quabeck, Christian Schulte und Martin Ritz. Foto: TuS Ascheberg

„Wir haben uns für Martin entschieden, weil wir bei den Gesprächen gemerkt haben, dass ihm noch sehr viel an seinem Heimatverein liegt. Wir sind der Meinung, dass wir mit Martin Ritz genau den Trainertypen gefunden haben, den der TuS Ascheberg braucht. Er hat in Capelle bewiesen, dass er mit jungen Eigengewächsen umgehen und sie weiterentwickeln kann“, schrieb Trahe in einer Pressemitteilung.

Linksfuß Ritz habe das Fußball-ABC beim TuS Ascheberg gelernt. In einer fußballbegeisterten Familie groß geworden – Vater Karl war lange auf dem Feld und im Vorstand aktiv – wechselte er schon in der Jugend zu Preußen Münster. In den 90er-Jahren gehörte Ritz zu den Davaren, die den Durchmarsch in die Verbandsliga schafften. Zum TuS kehrt also ein Mann zurück, der weiß, was es heißt einen Dorfverein zu trainieren, hießt es in der Mitteilung. „Es ist schön. Meine Familie wohnt noch in Ascheberg. Und es ist normal, dass man sich immer interessiert hat“, sagte Ritz.

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