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Der VfK Lünen-Süd will den letzten Schritt machen

Ringen: Landesliga

Mit Rechenspielen will sich Horst Gehse gar nicht groß beschäftigen. Aber auch dem Geschäftsführer des VfK Lünen-Süd ist bewusst: "Gewinnen wir am Sonntag gegen Krefeld, sind wir durch." Durch heißt: Der VfK wäre vorzeitig und schon früh in der Saison aufgestiegen.

LÜNEN-SÜD

, 13.11.2014
Der VfK Lünen-Süd will den letzten Schritt machen

Ali Shabulatov (r.) verletzte sich am Daumen und wird den Lüner Ringern am Sonntag nicht zur Verfügung stehen. Dennoch wollen sie den Verbandsliga-Aufstieg perfekt machen.

Landesliga VfK Lünen-Süd - KSV Germania Krefeld II Sonntag, 13.30 Uhr, Trainingszentrum Dammwiese. Waage: 13 Uhr Nach dem Krefeld-Kampf warten nur noch vier Duelle auf die Lüner Landesliga-Ringer. Im schlechtesten Fall würden der verlustpunktfreien Mannschaft also acht Minuszähler drohen. So viel hätten dann auch Krefeld, Landgraaf und Ückerath. Sie alle können den direkten Vergleich mit dem VfK aber nicht mehr für sich entscheiden. Kurz gesagt: Mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten wäre der Aufstieg in die Verbandsliga perfekt. "Wir wollen einfach unser Ding durchziehen", sagt Gehse. "Und das wird schwierig genug." Schon beim Hinrunden-Duell in Krefeld wurden die Lüner trotz des 26:11-Erfolgs mächtig gefordert. "Besonders in den Klassen bis 75 Kilogramm sind die Krefelder meist gut aufgestellt", so der Geschäftsführer.

Aufstellung unverändert

Aber auch die Gastgeber gaben sich zuletzt in den unteren Gewichtsklassen kaum eine Blöße. "Wir werden wohl in unveränderter Aufstellung antreten können", sagt Gehse. Ali Shabulatov hat weiterhin mit Problemen am Daumen zu kämpfen. Er wurde gegen Sende/Bielefeld in der Klasse bis 75 Kilogramm gewohnt zuverlässig von Ulrich Obst vertreten. "Kurz vor der Waage werden wir entscheiden, ob Ulrich im Freistil zum Einsatz kommt oder Griechisch/Römisch kämpft", so Gehse. "Krefeld wird schauen, wie wir aufgestellt sind. Und wir beobachten, wen sie mitgebracht haben. Das ist immer ein Pokerspiel."

Einziges Sorgenkind der Lüner war zuletzt Harun Uzun. Der sonst so zuverlässige Punktegarant muss aus beruflichen Gründen im Training aktuell kürzer treten. "Um im Schwergewicht starten zu können, muss er sich immer noch einige Kilogramm kurzfristig anessen", sagt Gehse. Dennoch: Mit dann 98 Kilogramm wird es gegen Schwergewichtler, die meist um die 130 Kilogramm auf die Waage bringen, stets eine Mammutaufgabe. Diesmal aber, so hofft Gehse, erwarte Uzun ein Duell auf Augenhöhe: "Die Krefelder dürften sich in seiner Gewichtsklasse befinden." So soll auch Uzun am Sonntagnachmittag seinen Teil dazu beitragen können, den Verbandsliga-Aufstieg perfekt zu machen.

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