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Der Werner SC geht gegen Kinderhaus unter

Fußball: Landesliga 4

Der Werner SC verliert in der Landesliga 4 mit 0:5 bei Westfalia Kinderhaus. Jetzt steht der WSC wieder da, wo er eigentlich nicht mehr hinwollte. Im Tabellenkeller.

Werne

, 26.08.2018
Der Werner SC geht gegen Kinderhaus unter

WSC-Trainer Lars Müller war überhaupt nicht mit der Leistung seines Teams zufrieden. Jeder Spieler solle sich selbst mal hinterfragen“, fordert er. © Helga Felgenträger

Westfalia Kinderhaus – Werner SC 5:0 (1:0)

„Wir haben absolut verdient verloren“, sagte WSC-Trainer Lars Müller nach 90 Minuten. Zur Pause war das noch nicht abzusehen. „Bis dahin war noch alles in Ordnung. Wir hätten die Räume, die uns der Gegner angeboten und mit denen wir normalerweise auch etwas anfangen können, besser nur besser nutzen müssen“, erklärte Müller.

Auch defensiv stand seine Mannschaft einigermaßen gut – 44 Minuten lang. Bei einem Standard eine Minute vor der Pause dann der Kollektivschlaf – 0:1 (44.). Wieder aus der Kabine heraus, folgte direkt der zwei Nackenschlag – 0:2 (48.). Für die Werner ein Schlag zuviel.

„In der zweiten Halbzeit haben wir überhaupt nicht gut gespielt. Wir waren gedanklich nicht auf dem Platz. Und klar, die Treffer so kurz vor und nach der Pause haben dazu beigetragen“, sagt Müller. Seine Spieler kamen plötzlich bei fast jeden Zweikampf zu spät. Und auch bei den zweiten Bällen waren sie zu langsam, die landeten immer bei den Münsteranern.

„Kinderhaus ist ein starker Gegner. Das wussten wir und hatten das auch angesprochen“, so Müller. Die Warnungen schienen nicht gefruchtet zu haben. Der Gegner war nicht nur handlungsschneller. Die Abwehr der Gastgeber zeichnete sich durch eine gesunde Robustheit aus. Zudem hatten die Münsteraner Defensivspieler durch ihre Körpergröße deutliche Vorteile bei Kopfballduellen.

Mit einem 0:2 im Rücken hatte es der WSC in der Vorwoche noch fast geschafft, das Spiel zu drehen. Am Ende stand ein 2:2 gegen Altenberge zu Buche. „Das Spiel gegen Kinderhaus kann man damit nicht vergleichen. Da waren alle bei 100 Prozent“, so Müller. Jetzt müssten sich die Spieler selbst hinterfragen.

Spätestens als das 0:3 in der 66. Minute fiel, war das Spiel gelaufen. Müller ahnte nichts Gutes und stellte seine Mannschaft um, die nun mit Mann und Maus verteidigen sollte. Die Angst, völlig unterzugehen war da. Für zwei Gegentore war der WSC am Sonntag dennoch gut genug.

In der 73. und 83. machte Kinderhaus den Sack zu. „Die fünf Gegentore sind aufgrund der ersten Halbzeit vielleicht ein bisschen viel, die Niederlage dennoch natürlich völlig verdient“, so Wernes Coach.

Seinerseits hatte der WSC in der zweiten Halbzeit offensiv nichts mehr anzubieten – bedingt natürlich auch durch die defensive Ausrichtung. Die wenigen Konterchancen verliefen im Sande. „Wir hatten nach vorne insgesamt im Spiel zu wenig Durchschlagskraft“, sagt Müller.

Die Niederlage macht sich auch in der Tabelle bemerkbar: Schon am dritten Spieltag rutscht der Werner SC auf einen Abstiegsplatz ab. Nach nur einem Punkt aus drei Spielen und dem schlechtesten Torverhältnis (4:10) steht der WSC auf Rang 15. Nur die SG Bockum-Hövel hat mit Null Punkten eine schlechtere Bilanz zum Saisonstart aufzuweisen.

Werner SC: Treppe - Stöver, Y. Lachowisz, Saado (75. C- Lachowisz), Durkalic, Oh, Prinz, Beckerling (75. Niewalda), Foroghi (63. Przybilla), Simon, Seifert
Tore: 1:0, 2:0 Behrens (44., 48.), 3:0 Liszka (66.), 4:0 Kreutzer (73.) 5:0 Liszka (83.)

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