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Der Werner SC schlägt den Lüner SV

Fußball: Mita-Cup

Fußball-Westfalenligist Lüner SV hat zum ersten Mal den Einzug ins Finale beim eigenen Mita-Cup verpasst. Überraschend verloren die Rot-Weißen am Freitagabend auf dem Rasen der Kampfbahn Schwansbell 4:6 nach Elfmeterschießen gegen den Landesliga-Aufsteiger Werner SC.

LÜNEN

, 21.07.2017
Der Werner SC schlägt den Lüner SV

Pierre Katarzynski (r.) unterlag gestern mit dem Lüner SV überraschend gegen Landesligist Werner SC um Henry Poggenpohl.

Der WSC trifft im Endspiel am Samstag auf den Lüner Ligakonkurrenten Holzwickeder SC (16 Uhr). Zuvor spielt der LSV gegen Landesligist SV Herbern um Platz drei (14 Uhr).

Dem Lüner SV fehlten beide Torhüter. Kai Mlinski, Keeper der A-Liga-Reserve, war jedoch kein Vorwurf zu machen. Im Elfmeterschießen wurde ein anderer zum Unglücksraben. Ersin Kusakci war er der einzige Schütze, der nicht traf. Sein Schuss flog links am Tor vorbei und besiegelte damit das Lüner Scheitern im Halbfinale. Dabei hatte er sich zuvor im Spiel noch treffsicher vom Elfmeterpunkt gezeigt. "Es ist schade. Wir hatten gehofft, ins Endspiel zu kommen, obwohl es kein gutes Spiel war", sagte LSV-Trainer Mario Plechaty kurz nach Abpfiff.

In der Tat gab es besonders in den ersten 45 Minuten wenige Höhepunkte. Bei warmen Temperaturen blieben die ersten 20 Minuten weitestgehend ereignislos. Beide Mannschaften leisteten sich häufig Unkonzentriertheiten, die aber ohne Konsequenzen blieben. Etwas Schwung in die Begegnung kam erst mit dem 1:0 des Lüner SV (23.). Wernes Keeper Manuel Linke foulte im Luftzweikampf den Lüner Parnell Hegngi. Den fälligen Strafstoß versenkte Kuskakci sicher unten links im Netz.

Danach gewann die Partie an Tempo, beide Teams agierten nun zielstrebiger als zuvor. Und Werne hatte die schnelle Antwort auf den Rückstand parat. Im Zusammenspiel mit Daniel Durkalic kombinierte sich Mondrian Runde gut durch die LSV-Abwehr, die nicht aggressiv genug verteidigte, und schob aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich ein (28.).

In den zweiten 40 Minuten hatte der LSV - mittlerweile mit vier Wechseln - mehr von der Partie und die besseren Möglichkeiten. Nach dem bestem Spielzug des Spiels schoss Kusakci nur Zentimeter am Tor vorbei (50.). Pierre Katarzynski kam nach einer Kusakci-Flanke aus kurzer Distanz zum Abschluss, zu unplatziert (70.). In der letzten Minute vergab wiederum Kusakci das Siegtor. Von Werne war, mit Ausnahme eines gefährlichen Runde-Schusses aus 15 Metern knapp übers Tor (60.) - wenig zu sehen. Doch das Elferschießen entschied der WSC für sich.

"Wir haben drei gute Aktionen, in denen wir das 2:1 machen müssen", so Plechaty. "Trotzdem war das nicht gut. Wir haben viel Arbeit vor uns. Bei vielen neuen und jungen Spielern auch aus unterklassigen Teams passt die Abstimmung noch nicht."

TEAMS UND TORE LSV: Mlinski - Denizci, Bozlar, Malcherek, Akyüz (50. Türkyilmaz), Ersoy (41. Kurgan), Acar (41. Katarzynski), Hegngi (41. Bobokalonov), Kodra (41. Cabuk), Göke, Kusakci WSC: Linke (41. Treppe) - Link, Stöver, Saado, Durkalic, Runde (61. Poggenpohl), Klossek, Jücker, Giffey, Bozkurt, Seifert Tore: 1:0 Kusakci (23.), 1:1 Runde (28.)

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