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Der Werner SC und der SV Herbern treffen auch 2018/19 aufeinander

Landesliga-Staffeleinteilung

Der FLVW hat die überkreislichen Ligeneinteilungen bekannt gegeben. Der Werner SC und der SV Herbern freuen sich auf ihr Derby in der Landesliga 4. Und es kommt sogar noch ein zweites Derby hinzu.

Werne/Herbern

, 02.07.2018
Der Werner SC und der SV Herbern treffen auch 2018/19 aufeinander

Auf solch packende Szenen zwischen dem SV Herbern und dem Werner SC dürfen sich die Zuschauer auch in der kommende Spielzeit freuen. Hier fängt SVH-Keeper Sven Freitag den Ball vor WSC-Stürmer Jannik Prinz ab. Die Klubs spielen beide erneut in der Landesliga 4 © Foto Helga Felgenträger

Wie gewünscht und gehofft hat der Verbands-Fußball-Ausschuss des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) den SV Herbern und den Werner SC erneut in die Landesliga 4 eingruppiert. 2018/19 gibt es somit wieder das prestigeträchtige und für die Vereine auch finanziell interessante Duell der Nachbarorte.

In die eher dem Raum Münster zugeordnete Staffel 4, hat der Ausschuss aber nun auch einen weiteren Klub aus der unmittelbaren Umgebung einsortiert: Aufsteiger SG Bockum-Hövel. „Das ist doch super. Ein Derby mehr für uns und auch für Herbern. Bockum-Hövel bringt immer viele Fans mit. Ich freue mich auf die Spiele“, sagt WSC-Fußball-Chef Thomas Overmann.

Die Landesliga 4

1. SG Borken

2. SV DJK GW Nottuln

3. SG Bockum-Hövel 2013 (Aufsteiger BL 7)

4. VfB Hüls (Aufsteiger BL 11)

5. SV Herbern

6. SV Dorsten Hardt

7. SV Eintracht Ahaus

8. SC Westf. Kinderhaus (Aufsteiger BL 12)

9. Westfalia Gemen

10. VfL Senden

11. SuS Stadtlohn 19/20 (Absteiger WL 1)

12. BSV Roxel (Absteiger WL 1)

13. FC Viktoria Heiden

14. Werner SC 2000

15. TuS Altenberge

16. SC Münster 08

Die Herberner kennen die Bockum-Höveler unter anderem noch aus der Landesliga-Saison 2011/12. Herbern stieg damals auf in die Westfalenliga, der SVA Bockum-Hövel, einer der drei Klubs, die 2013 zur Spielgemeinschaft Bockum-Hövel fusionierten, beendete die Spielzeit auf Rang elf. SVH-Coach Holger Möllers freut sich wie Overmann auch auf das zusätzliche Derby: „Die Anreise ist zum einen sehr kurz, die Spiele dürften gut besucht werden und zum anderen kommen ja ein paar Spieler von uns aus Bockum-Hövel. Da gibt es also eine Verbindung“, erzählt Möllers.

Kinderhaus dominant

Weitere Aufsteiger sind der VfB Hüls, der sich mit nur einem Punkt Vorsprung den Meistertitel in der Bezirksliga 11 gesichert hat, und der SC Westfalia Kinderhaus. Die Münsteraner haben die Bezirksliga-Staffel 12 dominiert, sind mit 73 Punkten deutlich vor dem SC Altenrheine (57 Zähler) Meister geworden. Das Torverhältnis von 110:38 lässt aufhorchen.

„Unsere Liga ist nicht schlechter als letzte Saison. Im Gegenteil, sie ist stärker. Ich denke, Kinderhaus kann die Rolle Altenberges einnehmen“, sagt Möllers. Altenberge belegte als Aufsteiger einen hervorragenden vierten Platz.

Nahmhafte Absteiger mit dabei

Als Absteiger aus der Westfalenliga sind SuS Stadtlohn und BSV Roxel neu dabei in der Landesliga 4. Stadtlohn wurde zuletzt durchgereicht. 2016/17 spielte der SuS noch in der Oberliga – dann der sportliche Abstieg in die Westfalenliga. Hier kam der große Knall im Winter: Der Verein manövrierte sich durch „Etatverschiebungen“, wie es damals hieß, in eine finanzielle Schieflage. Ein Großteil der Spieler der ersten Mannschaft konnte so nicht gehalten werden und damit war der Abstieg in die Landesliga sportlich gesehen vorprogrammiert. Der Verein hätte aber so oder so zurückgezogen, für einen Neuanfang in der Landesliga.

Noch schlechter als Stadtlohn (36 Punkte) in der Westfalenliga Staffel 1 war nur noch Roxel. Mit 23 Zählern stieg der BSV ab. „Bei diesen beiden Teams muss man schauen, wie sie zurecht kommen“, meint Möllers.

Abenteuer für SVH-Damen

Für Möllers Trainerkollege Andreas Weber von den Frauenfußballerinen des SVH ist es nicht nur die erste Saison in der Landesliga, sondern die erste als Chef-Coach überhaupt. Bis zum Sommer war er der Co-Trainer von Frank Große-Budde, der sein Amt niedergelegt hat. „Für uns ist das alles Neuland. Wir wollen einfach nur so früh wie möglich alles klar machen und die Liga halten“, sagt er.

Die Damen-Landesliga 3

1. DJK GW Nottuln

2. SuS Concordia Flaesheim (Absteiger WL)

3. SV Teuto Riesenbeck

4. SSV Rhade

5. SG Coesfeld

6. Turo Darfeld

7. Union Wessum

8. SG Telgte

9. Fortuna Gronau 09/54 (Aufsteiger BL 6)

10. BSV Brochterbeck

11. SV Borussia Emsdetten

12. DJK Arminia Ibbenbüren II

13. SuS Scheidingen (umgruppiert von LL 1 in die LL 3)

14. SV Herbern (Aufsteiger BL 7)

Einen ersten Härtetest gibt es für die Damen am Sonntag, 15. Juli, zum Trainingsauftakt. Dann empfängt der SVH um 15 Uhr den SuS Scheidingen, der in die Staffel 3 umgruppiert wurde, zum Testspiel. „Als wir das Spiel abgemacht hatten, war nicht klar, dass die bei uns in der Liga spielen. Aber so ist es auch nicht schlimm, sondern gleich eine erste Standortbestimmung“, erklärt Weber.

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