Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der dritte Spieltag steht an - Alle Partien im Überblick

Fußball-Kreisliga A

Am Wochenende müssen die heimischen A-Ligisten zum dritten Spieltag antreten. Unter anderem steht das Derby zwischen dem SV Preußen und der zweiten mannschaft des BV Brambauer-Lünen auf dem programm. Unter welchen Vorzeichen die Teams in die Partien gehen, erfahren Sie hier im Überblick.

LÜNEN

von Von Steven Roch und Carina Püntmann

, 27.08.2010
Der dritte Spieltag steht an - Alle Partien im Überblick

Auf der Sportanlage am Alten Postweg steigt am Sonntag das A-Liga-Derby. Dabei erwischten die Schwarz-Weiß-Roten aus Brambauer den besseren Start in die Saison. Auf ein Unentschieden gegen BV Lünen folgte der Last-Minute-Sieg gegen Wickede. Durchwachsen verlief dagegen der Start des SVP, der gleich zum Auftakt verlor. „Brambauer ist ein ernst zunehmender Gegner“, weiß Preußens Sportlicher Leiter Rolf Nehling. „Der BVB ist ordentlich gestartet und nicht zu unterschätzen.“ Mit ähnlichem Respekt geht auf der anderen Seite Trainer Werner Smuda, der Wolfgang Sadlwoski (Urlaub) vertritt, in die Begegnung: „Preußen ist ein sehr starker Gegner. Unser Minimalziel ist ein Punkt. Unter der Prämisse Lokalderby hat es aber eigene Gesetze.“

Beim SVP fallen weiter die Manndecker Michael Sieg und Karsten Mrochen aus. Kai Püntmann hat Oberschenkel-Probleme. „Der Trainer muss improvisieren“, so Nehling. Beim BVB sieht es besser aus, denn Kai Finke und Tim Krause können wohl wieder spielen. ►

„Die Chancenauswertung muss besser werden. Wir müssen sofort die ersten Möglichkeiten nutzen“, gibt VfB-Coach Andreas Roch klar vor. „Wir wollen die Partie siegreich gestalten. Wie stark Körne ist, kommt darauf an, wie viele Spieler aus der Bezirksliga-Ersten ins Team stoßen.“

Die Verletztenliste wird kaum kleiner. Nun fällt Rene Ceciderit mit Rippenprellung aus. Weiter nicht dabei sind David Menberg, der sich höchstens auf die Bank setzt, und Andre Richter. Zwar ist Timo Hoischen aus dem Urlaub zurück, hat aber Probleme mit der Achilles-Sehne. Ein Fragezeichen steht auch hinter den Einsätzen von Pascal Wiemer und Peter Malik. Dafür sind Anatoli Weissbrodt, Dennis Gauda und Patrick Klink wieder dabei.

„Ich denke, dass es ein Spiel auf Augenhöhe sein wird“, ist sich BV 05-Coach Thomas Voigt ziemlich sicher. Beide Mannschaften starteten ähnlich in die Saison, haben auch beide die starken Evinger mit einer deutlichen Niederlage hinter sich gelassen. „Der VfL hat sich zum Saisonbeginn mehr erhofft. Ich denke, dass die Tagesform entscheidend sein wird“, so Voigt weiter. Dennoch hoffen die Geister auf ihren ersten Saisonsieg.

Voigt muss auf Lukas Weiß (Oberschenkel-Zerrung) verzichten. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Thomas Kwiatkowski. Fehlen wird definitiv Thorsten Müller, der noch zwei Wochen einen Krankenschein hat.

Nach den beiden Niederlagen zum Saisonauftakt ist die Stimmung bei den Spielern eher im Keller. „Wir müssen jetzt punkten, so langsam wird es eng“, weiß auch SGG-Trainer Karsten Franke. Trotz der angeknacksten Moral will Gahmen alles geben, um den ersten Dreier einzufahren. Doch dabei treffen die Blau-Gelben auf einen starken Gegner, der zuvor zwar als Meisterschafts-Favoriten gehandelt wurde, aber den Saisonstart auch mächtig verpatzte.

Tahsin Oguz (Prellung) fehlt. Der Einsatz von Ugur Akcaoglu ist fraglich. Er befindet sich, genauso wie Martin Balcer, Hakan Kula und Gökay Arslan nur im Lauftraining. „Jetzt sind vor allem die jungen Spieler gefragt“, betont Franke.

Preußen ist das bisherige Überraschungsteam. Mit Hombruch wartet ein Gegner, der zu den Favoriten zählt. „Nach dem Spiel wissen wir, wo wir stehen“, erklärt Trainer Dieter Glaap, ist aber zuversichtlich: „Wir brauchen uns vor keinem zu verstecken und wollen den Lauf beibehalten. Zuhause ist es eigentlich Pflicht zu punkten.“

Allmählich lichten sich die Personalsorgen bei den Preußen, denn viele Akteure kehren aus dem Urlaub zurück. Simon Serges stößt zur SVP-Ersten. Welcher Feldspieler und Torwart in der Zweiten spielt, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining.

Nach dem missglückten Saisonstart hat der SuS Oberaden noch einiges wieder gut zu machen. „Ich bin mir sicher, dass wir gewinnen werden. Ich würde sogar bei Oddset auf meine Mannschaft tippen“, versprüht Trainer Frank Lewandowski sehr viel Optimismus. Seine Truppe will in Frömern den ersten Dreier einfahren. „Von mir aus können wir auch einen dreckigen Sieg holen. Hauptsache wir punkten“, so der Coach.

Andreas Rumpf (Bänderanriss), Dennis Schmidt und Erkan Cengel (beide beruflich) sowie Dennis Block (Leiste) müssen beim SuS passen. Dafür stoßen Benjamin Weihrich, Andreas Triller und Andreas Kallenbach wieder zum Team. Andre Schmidt ist nach seiner Roten Karte im Pokalspiel für vier Wochen gesperrt. 

Gegen Meisterschafts-Anwärter Fröndenberg steht der TuS Niederaden vor einer schweren Aufgabe. „Angst haben wir aber auf keinen Fall. Ich habe vor Saisonbeginn gesagt, dass ich aus den ersten drei Spielen sieben Punkte holen will. Mal sehen, ob uns das gelingt“, betont Trainer Erik Sobol.

Sobol hat 17 Spieler zur Verfügung. Verzichten muss er allerdings auf Mehmet Özbay, der noch weiter aufgrund seiner Roten Karte gesperrt ist, sowie wahrscheinlich auf Almir Halilovic, der noch an seiner Zerrung laboriert.

Nicht nur das Aus im Kreispokal macht den Akteuren um Trainer Andreas Bolst zu schaffen. Auch in der Meisterschaft läuft es nicht rund. Alstedde steht derzeit noch mit null Punkten im Keller der Tabelle - und das, obwohl das Team vor Meisterschafts-Beginn noch zu den Top-Aufstiegsfavoriten galt. Trotz des verpassten Startschusses wollen die Blau-Weißen wieder zur Normalform finden. „Wir müssen an die Leistung im Kreispokal anknüpfen, noch torgefährlicher werden und unsere Chancen besser nutzen“, kennt Bolst das Erfolgsrezept. „Mit einem Punkt beim VfL Senden wäre ich schon zufrieden“, so der Trainer weiter.

Marc Braier, Lars Herrmann, Fabian Holtze und Robin Paarmann fehlen den Alsteddern. Der Einsatz von Kai Schinck (beruflich) ist noch fraglich.

Nach der letzten 1:7-Pleite im Saisonspiel will Wethmar beim Meisterschafts-Favorit PSV Bork wieder attraktiven Fußball zeigen. „Unsere Form ist tendenziell steigend“, freut sich auch Coach Andreas Schneider. Damit meint er das zuletzt gute Spiel im Kreispokal gegen Bezirksligist Union Lüdinghausen. Gegen Bork ist die Westfalia nicht chancenlos. „Der PSV ist stark in der Offensive, doch in der Defensive anfällig“, weiß der Coach.

Westfalias Mike Ashoff, Tobias Fröhling und Christopher Droste sind im Urlaub. Dennis Wagner weiter vereinsintern gesperrt. Ansonsten tritt das Team komplett an.

Lesen Sie jetzt