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Kevin Rudolph im ZDF

Der härteste Gegner war die Nervosität

SCHERMBECK Sein Traumtor gegen Stadtlohn brachte Kevin Rudolph vom SV Schermbeck am Samstag ins Aktuelle Sportstudio des ZDF zum Torwandschießen. Sein Gegner: Nationalspieler Antonio Rüdiger vom FC Chelsea.

Der härteste Gegner war die Nervosität

Kevin Rudolph (l.) kämpfte bei seinem Auftritt mit Moderator Sven Voss (M.) und Nationalspieler Antonio Rüdiger (r.) mit der Nervosität. Foto: Martin Hoffmann

Am Samstagmittag machte sich der Schermbecker zusammen mit seinem Vater, Freundin Gina und SVS-Teambetreuer Jürgen Wagner auf den Weg zum Lerchenberg. Der Empfang beim ZDF war sehr freundlich, erzählt Rudolph: „Wir wurden in einen VIP-Raum geführt und Moderator Sven Voss hat uns herzlich begrüßt.“

Beim Abendessen vom Büfett schaute sich die SVS-Abordnung dann noch das Spiel der Bayern gegen Mönchengladbach an.

Als der Moderator dann mit Kevin Rudolph den Ablauf der Sendung besprach, wurde es dem Kandidaten zum ersten Mal kribbelig: „Je näher die Show rückte, desto klarer wurde mir, dass mir ganz Fußballdeutschland zusehen würde.“ Da halfen auch die Versuche des Moderators nicht viel, dem Schermbecker die Nervosität zu nehmen.

Immerhin gab es vor dem Torwandschießen noch viel Abwechslung, denn Rudolph durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen: „Es war interessant zu sehen, was im Studio passiert, wenn die Spielberichte im Fernsehen laufen.“ Etliche Helfer laufen quer durchs Studio, um den nächsten Studiogast in Szene zu setzen. Währenddessen bringt dann ein Aufwärmer das Publikum in Stimmung.

Auch Kevin Rudolphs Auftritt war länger, als im Fernsehen zu beobachten war: „Während der letzte Spielbericht lief, hat Sven Voss mich interviewt und dem Publikum ausführlich vorgestellt.“

Lob von Rüdiger

Dann wurde es aber ernst, und Rudolph war auf Sendung. Sein Tor gegen Stadtlohn wurde in Millionen Haushalte übertragen. Das Publikum klatschte und auch Gegner Antonio Rüdiger lobte den tollen Treffer. Dann startete das Duell. Für einen Sieg hätte es 1000 Euro für Kevin Rudolph und für die Mannschaft einen neuen Trikotsatz gegeben.

Nationalspieler Rüdiger legte unten rechts einen Treffer vor. Kevin Rudolph war sehr nervös, obwohl im Vorfeld der Sendung schon ein Probeschießen stattgefunden hatte. Keiner seiner drei Versuche saß. Antonio Rüdiger traf dann oben links den ersten Schuss. Auch Kevin Rudolph traf seinen ersten Versuch, ein zweiter Treffer blieb ihm aber versagt.

Dabeisein war alles

Das war aber alles nicht so schlimm, denn das Erlebnis im Studio war für den Schermbecker die Hauptsache. Anschließend gab es noch eine After-Show-Party: „Wir haben uns da noch einmal zusammengesetzt und uns das Torwandschießen angesehen. Das war alles äußerst entspannt“, erzählt er.

Nachts um 3 Uhr war Rudolph schließlich zuhause. Das Sonntagsspiel des SV Schermbeck gegen Victoria Clarholz musste er sich von der Tribüne aus ansehen. Das lag aber nicht daran, dass er von dem Fernsehauftritt erschöpft gewesen wäre: „Ich habe eine Mandelentzündung und Antibiotika genommen. Ansonsten hätte ich natürlich gespielt.“

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