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Der kleine BVB kommt zum VfL

BRAMBAUER / SCHWERTE Der erste Heimsieg ist endlich eingefahren, da hat der VfL Schwerte am Sonntag (4. November, Anstoß 14.15 Uhr) bereits wieder Heimrecht. Mit dem BV Brambauer kommt ein Aufsteiger in die Ruhrstadt, der den Umweg über die Aufstiegsrunde der Landesliga-Zweiten ging. Das wichtigste über den Gegner.

von Von Jörg Krause

, 02.11.2007

Mit 3:1 bezwang Brambauer den Hasper SV im Entscheidungsspiel im Mendener Huckenohl-Stadion. Auch von einer Regenunterbrechung ließ sich die Elf von Trainer Dirk Bördeling nicht stoppen. Damit war die Rückkehr in die Verbandsliga perfekt - 25 Jahre nach dem Abstieg.

Maßgeblichen Anteil am Aufschwung im Verein hat der sportliche Leiter Dankwart Ruthenbeck, der vor rund 15 Jahren noch Trainer beim VfL Schwerte war. Und es hat sich einiges getan im Lüner Vorort. Am 1. Juli wurde die Fusion mit dem FC Brambauer 45 besiegelt. Anfang der Saison wurde die neue Kunstrasen-Anlage im Glückauf-Stadion eingeweiht. Und nun wird in Brambauer wieder Verbandsliga-Fußball gespielt.

Gleich zum Auftakt ging es für den kleinen BVB zum Lokalrivalen Lüner SV, wo nur Sekunden zum Triumph fehlten. Denn ausgerechnet Bördelings Bruder Mark, Spielertrainer beim LSV, köpfte noch in der Nachspielzeit zum 2:2 ein.

Der BV Brambauer, bei dem mit Robert Podeschwa der Bruder des Schwerters Gregor spielt, kam nur schwerlich in Tritt. Acht Punkte nach neun Spielen ließen bereits erste Unruhe aufkommen. Doch zuletzt gelangen Brambauer drei Siege in Folge. Die Heimspiele gegen Dröschede (3:2) und zuletzt gegen Siegen 2 (2:0) sowie in Herbede (2:0) sorgten für eine derzeit ausgeglichene Bilanz und Platz acht.

Doch während Brambauer 13 der 17 Punkte zu Hause einfuhr, stehen auswärts erst vier Zähler und eine Tordifferenz von 5:18 zu Buche. Der Sieg in Herbede, hinter denen man im Vorjahr Vizemeister wurde, war der erste Auswärtssieg.

In der Vorwoche war Brambauer schon einmal zu Gast am Schwerter Schützenhof, musste sich aber im Kreispokal-Finale gegen Mengede 08/20 schließlich nach Elfmeterschießen geschlagen geben.