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Der weite Weg in die Bezirksliga

A-Junioren der Spvg Schwerin

Die A-Junioren der Spvg Schwerin stehen nach 14 Spielen an der Spitze der Kreisliga A und haben den Aufstieg fest im Blick. Allerdings hilft dafür nicht allein die Meisterschaft in der Liga.

Schwerin

, 21.02.2018
Der weite Weg in die Bezirksliga

Die Spvg Schwerin, hier mit Miguel Wintermeyer (blaues Trikot), rangiert mit 36 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz. Das Kreisliga-A-Spiel gegen Eintracht Ickern gewannen die Schweriner mit 5:2. © Volker Engel

Die A-Junioren der Spvg Schwerin sehen ihre Zukunft in der Bezirksliga. Entweder als Rückkehrer aus der Kreisliga A oder als Teil des blau-gelben Senioren-Teams. Um das erste Ziel zu erreichen, müssen die Schweriner aber noch einige Partien absolvieren.

„Erst mal Meister werden, dann sehen wir weiter“, erklärt Coach Marco Gruszka, der in erster Funktion die Senioren am Grafweg trainiert. Mit zwei Siegen ist der Schweriner Kreisliga-A-Spitzenreiter in die Rückrunde gestartet, zuletzt gab es ein 5:2 gegen Eintracht Ickern (10.). Überhaupt hat die Spvg erst einmal verloren – mit 2:3 bei Verfolger SV Wanne, der jedoch bereits sieben Punkte Rückstand hat.

"Wir haben eine junge, lernwillige Truppe"

„Neben Wanne kann uns auch der VfB Börnig noch gefährlich werden“, so Gruszka, „die beiden müssen wir auf Abstand halten.“ Der ehemalige Zweitligaspieler, der unter anderem für den FC St. Pauli auflief, traut dies seinem Team aber durchaus zu. „Wir haben eine junge, lernwillige Truppe“, so der 42-Jährige, „die Mannschaft ist sowohl taktisch als auch spielerisch zusammengewachsen; mit dem entsprechenden Siegeswillen tritt sie auch auf.“

Der weite Weg in die Bezirksliga

13 Siege, eine Niederlage: Die Bilanz der A-Junioren der Spvg Schwerin in dieser Kreisliga-A-Saison liest sich gut. Zum Team gehören: (oben, v.l.) Abdullah Anje, Dustin Bartecki, Daniel Helbert, Elton Brunner, Florian Eurich, Gökhan Ceylan, Lasse Allmann, Miguel Wintermeyer, Ender Demirci, Co-Trainer Christopher Brauckmann und Trainer Marco Gruszka sowie (unten, v.l.) Nico Chrobok, Erdem Gönül, Justin Strahler, Devin Helbert, Alex Fenu, Tim Dinter und Jo Janson. Es fehlen David Schemel, Najen Smobe, Niklas Jürgens und Jan Dykierek. © Volker Engel

Kapitän ist der 18-jährige Florian Eurich. Der Stürmer ist der einzige neben Mittelfeld-Akteur Erdem Gönül, der noch aus dem alten Team übrig ist, das als Schlusslicht aus der Bezirksliga abgestiegen war. In Gökhan Ceylan, Jan-Luca Dykierek, Niklas Jürgens und David Schemel wechselten gleich vier Spieler vom Lokalrivalen und Mitabsteiger FC Frohlinde an den Grafweg. „Die Ex-Frohlinder haben sich sehr gut ins Team eingefügt“, sagt Eurich, „sie geben immer Gas, das passt sehr gut zu uns.“

Positive Energie durch den Trainerwechsel

Der Rest des Kaders kam aus der Schweriner B-Jugend. Aber Gruszka, der im Laufe der vergangenen Saison Tim Braun als Übungsleiter ablöste, habe daraus erst eine Mannschaft geformt, so Kapitän Eurich. „Der Trainerwechsel hat positive Energie gebracht“, erklärt der 18-Jährige, „alle haben ein gutes Verhältnis zu ihm.“

Eurich und die fünf übrigen Altjahrgänge werden voraussichtlich auch in der kommenden Saison unter Gruszkas Leitung spielen. „Ich habe Gespräche mit den Jungs geführt“, erklärt Gurszka, „alle sind bereit, zu den Senioren zu kommen. Und alle sind auch in der Lage dort zu spielen.“

Der weite Weg in die Bezirksliga

Das Duell mit Eintracht Ickern entschied die Spvg Schwerin um Nico Chrobok (blaues Trikot) mit 5:2 für sich. © Volker Engel

Als A-Juniorentrainer übernimmt zur Spielzeit 2018/19 dann Suri Ucar, bisher Gruszkas Assistent bei den Senioren. Für Ex-Profi Gruszka ist die Doppelbelastung künftig nicht mehr zu stemmen. „Zeitlich ist das schon schwierig, das macht man nicht mal nebenbei“, sagt Gruszka, „in Stunden lässt sich das gar nicht ausdrücken. Auch neben dem Platz muss ich ja ständig planen und ständig geht das Handy.“ Durch Nachfolger Ucar soll der älteste Nachwuchs weiterhin nah dran an den Senioren sein – Aufstieg hin oder her.

Wille und Konstanz als Voraussetzung für den Erfolg

In den Köpfen der Spieler ist der mögliche Sprung in die Bezirksliga natürlich stets präsent. „Ja klar, wir beschäftigen uns mit dem Thema“, sagt Kapitän Florian Eurich, „der Wille muss da sein und die Konstanz.“ Auch gegen die vermeintlich schwächeren Gegner.

Die Aufstiegsrunde stellt mental wohl die größte Herausforderung an die jungen Spieler. Dort gibt es keine Aufbaugegner mehr. Eurich: „Da kommen die stärksten Teams aus allen Gruppen dann zusammen.“ Das Problem dabei: Mehr als die Hälfte der Kreisliga-Meister steigt letztlich dennoch nicht auf.

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