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Derby an der Dammwiese – Wethmar will Konstanz finden

Fußball: Bezirksliga

Im Lüner Bezirksliga-Derby empfängt der Dritte VfB Lünen am Sonntagnachmittag den Tabellenführer BV Brambauer-Lünen auf dem Sportplatz Dammwiese. Einen Favoriten gibt es laut den Teamverantwortlichen nur auf dem Papier. Westfalia Wethmar empfängt parallel den Drittletzten TuS Ascheberg.

LÜNEN

, 21.10.2016
Derby an der Dammwiese – Wethmar will Konstanz finden

Die beiden Derbys zwischen dem BV Brambauer-Lünen und dem VfB Lünen in der Vorsaison gewann der BVB jeweils deutlich. Ein Zweikampf zwischen Osman Kumac (links) gegen VfBer Philipp Scheuren (rechts) wird es wohl auch am Sonntag geben, sofern der Brambauer einsatzbereit sein wird.

Bezirksliga 8 VfB Lünen - BV Brambauer Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Dammwiese

„Im Derby gibt es keinen Favoriten, obwohl wir tabellarisch die bessere Ausgangslage haben“, meint Jascha Keller, Co-Trainer des BVB. Ähnlich sieht das auch VfB-Coach Steven Koch: „Natürlich ist Brambauer als Tabellenführer leicht favorisiert. Doch uns trennen nicht all zu viele Punkte. Wir haben keine Angst, werden uns nicht verstecken und wollen ein vernünftiges Spiel zeigen.“

Der VfB blieb in den fünf bisherigen Heimspielen noch ungeschlagen. Ebenso kann sich die Auswärtsbilanz des BVB sehen lassen mit zwölf Punkten aus fünf Partien. „Brambauer ist einfach individuell stark besetzt“, sind Koch die Stärken des Kontrahenten bewusst. „Die Achse Marcel Bieber, Osman Kumac und Dennis Köse ist sehr gefährlich. Da müssen wir irgendwie dazwischen gehen.“ Keller erwartet eine emotionsgeladene Partie am Sonntag. Der VfB 08 habe eine starke Offensive, aber Schwächen in der Defensive. Und diese gelte es zu nutzen, meint Brambauers Co.

Unter der Woche waren beide Mannschaften im Kreispokal im Einsatz. Keller: „Insofern war es keine normale Trainingswoche. Wir haben es genutzt, damit Spieler, die länger nicht im Einsatz waren, 90 Minuten spielen.“

Die Süder schraubten derweil das Trainingspensum zurück. Koch: „Wir haben in den letzten Wochen intensiv trainiert. Man hat bei vielen gemerkt, dass sie platt sind.“ Die Phase der Regeneration und die Schonung einiger Spieler beim 5:1-Pokalsieg in Lütgendortmund zeigte Wirkung. Für Sonntag kann Koch wieder auf einen fast vollen Kader zählen. Beim BVB sollten alle Mann für das Lokalduell fit sein. „Allerdings haben einige noch Trainingsrückstände“, so Keller. 

TuS Westfalia Wethmar - TuS Ascheberg Sonntag, 15 Uhr, Wehrenboldstraße, Lünen

„Wir wollen an die eigentlich gute Leistung der Vorwoche anknüpfen“, meint Wethmars Co Sebastian Krug. Beim TSC Eintracht Dortmund hatten die Lüner 3:2 gewonnen und den ersten Auswärtssieg der Saison geholt. „In dieser Saison weiß man bisher nicht, woran man bei unserer Mannschaft ist. Immer wenn man glaubt, dass es bergauf geht, bekommt man einen Nackenschlag“, erklärt der Co-Trainer der Westfalia.

„Jetzt wollen wir endlich Konstanz reinkriegen und uns mit einem Sieg oben festsetzen.“ Krug leitete unter der Woche die Trainingseinheiten für den verhinderten Chefcoach Alexander Lüggert. Der war zunächst drei Tage in Barcelona auf einem Lehrgang des DFB und dann in Kaiserau auf einer weiteren Fortbildung. Krug: „Wir haben gut trainiert.“

Ascheberg steht mit neun Punkten aus zehn Spielen auf dem ersten Abstiegsplatz der Liga. Seit vier Partien warten die Münsterländer auf einen Sieg. Im Schnitt kassierte der TuS 2,4 Gegentore pro Spiel. Auswärts ist die Quote sogar noch höher. Dennoch warnt Krug: „Ascheberg hat zwei, drei gute Spieler. Wir müssen auf der Hut sein. In der letzten Saison waren das zwei enge Spiele gegen den TuS.“

Am vergangenen Sonntag zeigte Ascheberg eine gute Leistung in Nordkichen trotz verdienter 1:3-Niederlage. „Da haben wir uns nicht belohnt, weil wir vorne zu wenig Chancen erspielt haben“, meint Aschebergs Trainer Andrea Balderi. „Es wird ein sehr schweres Spiel gegen Wethmar. Wir hoffen, dass wir lange die Null halten können. Mit einem Punkt wäre ich zufrieden.“

LIVETICKER
Wir berichten am Sonntag, 23. Oktober, in unserem Liveticker zur Bezirksliga 8 von den Partien.

 

 

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