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Fußball: Bezirksliga

Derby in Lüdinghausen endet mit einem Tritt

LÜDINGHAUSEN/NORDKIRCHEN Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen hat am Sonntag das Derby gegen Union Lüdinghausen für sich entschieden mit 3:0 – nach dem Spiel kam es zu Handgreiflichkeiten durch einen Zuschauer. Sportlich lief die Partie für Nordkirchen allerdings zu vollster Zufriedenheit.

Derby in Lüdinghausen endet mit einem Tritt

Nach dem Derby zwischen Union Lüdinghausen und dem FC Nordkirchen kam es zu Handgreiflichkeiten. Foto: Foto: Marvin K. Hoffmann

Bezirksliga 8

Union Lüdinghausen - FC Nordkirchen 0:3 (0:2)

Andreas Sobottka, Teammanager des Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen, hat richtig reagiert. Er ist nach dem Spiel ruhig und besonnen geblieben. Obwohl ihn ein Zuschauer getreten hatte – die Szene wäre womöglich sonst noch mehr eskaliert. Der Nordkirchener Derby-Sieg (3:0) rückte dennoch etwas in den Hintergrund.

Sieben Verwarnungen, zwei Gelb-Rote Karten. Es ging heiß her im Derby zwischen Union Lüdinghausen und dem FC Nordkirchen. Für einen Zuschauer scheinbar zu heiß.

Rudelbildung nach dem Abpfiff

Nach Abpfiff kam es zu einer Rudelbildung auf Höhe der Lüdinghauser Trainerbank. Gerangel und Wortgefechte waren zu vernehmen. Plötzlich stürmte ein Zuschauer, der Vater eines Lüdinghauser Spielers, hinzu und trat FCN-Teammanager Andreas Sobottka mit voller Wucht in den unteren Rücken.

Sobottka reagierte gelassen, zog sich zurück. Die Spieler und Nordkirchen-Coach Issam Jaber versuchten, die Lage zu beruhigen. Union-Coach Bülent Kara selbst habe die Szene nicht mitbekommen, sagte er.

Nordkirchen schnell dominant

Nun zum Sportlichen: Nordkirchen dominierte das Derby nach 20 Minuten, hatte mit Philipp Sandhowe einen starken Rückhalt im Tor. „Wir hatten nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren werden“, sagte Jaber. Er wollte zu Null gewinnen. Dank Sandhowe und einer starken kämpferischen Leistung des gesamten Teams, ist ihm das gelungen. „Wir hätten das Ergebnis sogar noch besser und höher gestalten können. Ich bin unglaublich stolz“, sagte er.

Unions Trainer Kara war anderer Meinung. „Das Ergebnis spiegelt nicht das wieder, was wir verdient hätten. Besonders das 0:1 war bitter“, sagte er. Ausgerechnet ein Eigentor brachte Lüdinghausen in Rückstand.

Eigentor nach Freistoß

29. Minute, Freistoß für Nordkirchen aus dem Halbfeld heraus. Fernando Manfredi bringt den Ball vor den Lüdinghauser Kasten, Miguel Schürmann fälscht unglücklich ab mit dem Kopf und überrumpelt seinen Schlussmann Pascal Rudolph – 1:0 für Nordkirchen.

Sieben Minuten später das 2:0 durch den spielenden Co-Trainer Florian Fricke. Joachim Mrowiec legte eine Flanke per Kopf zurück auf Fricke, der netzte trocken ein. Eine solide Führung zur Halbzeit.

Derbystimmung nach dem Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ruppiger, Derbystimmung kam auf. Die Spieler warfen sich in jeden Ball, viele Knie waren bereits blutig. In der 51. Minute wurde es dem Unparteiischen Frank Hering zu ruppig.

Lüdinghausens Pierre Koczubik sah die Gelb-Rote Karte, nachdem das Trikot von Nordkirchens Torschützen zum 3:0 (71.), Raphael Lorenz, die Zerreißprobe bestanden hatte. Union wirkte in Unterzahl wacher, Nordkirchen schläfriger. Doch dann sah Daniel Eroglu in der 78. Minute ebenfalls gelb-rot, die Gleichzahl war wieder hergestellt – viel mehr passierte nicht.

FCN: Sandhowe - Venneker, Tüns, Eroglu, Fricke, Gündüz (57. Mikuljanac), Lorenz (70. Voß), Manfredi, Trawinski, Mrowiec (68. Mangels), Tönning
Union: Rudolph - Petrausch, Plöger, Höning, Voll, K. Coerdt, Hüser (81. Husken), Koczubik, Schürmann (46. Wagner), Sander (46. R. Coerdt), Kahlkopf
Tore: 0:1 Schürmann (29., Eigentor), 0:2 Fricke (36.), 0:3 Lorenz (71.)
Gelb-Rote Karte: Koczubik (51., wiederholtes Foulspiel), Eroglu (78., wiederholtes Foulspiel)

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