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Die Arbeit beim SV Südkirchen zahlt sich aus

Fußball-Kreisliga A

Seit dem neunten Spieltag ist Henrik Schmidt Trainer beim A-Ligisten SV Südkirchen. Übergangsweise sollte Schmidt die Mannschaft als Nachfolger von Klaus Lohmann betreuen. Die Bilanz der vergangenen Woche kann sich sehen lassen und auch ein längeres Engagement scheint möglich.

SÜDKIRCHEN

24.11.2014
Die Arbeit beim SV Südkirchen zahlt sich aus

Henrik Schmidt würde gerne Trainer beim SV Südkirchen bleiben.

Sieg im Pokal gegen Eintracht Werne (1:0), Sieg in der Meisterschaft gegen den SV Stockum (2:0). Die beiden Erfolge gegen die Teams aus Werne waren eine Überraschung. Sowohl die Eintracht, als auch der SV Stockum gehören mit zu den Favoriten auf die Meisterschaft. Mit viel Einsatz und Engagement und einer kleinen Portion Glück holte der SVS zwei Siege. Mit nun elf Punkten aus 14 Spielen hat der SV Südkirchen sich in der Meisterschaft ein kleines Polster auf die Abstiegsränge verschafft. Nicht nur die Erfolgserlebnisse der vergangenen Woche lassen auf bessere Zeiten am Böckenbusch hoffen.

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Unter Henrik Schmidt, der nur noch als Trainer und nicht mehr als Spieler aktiv ist, hat sich vor allem das Defensivverhalten verbessert. „Wir haben viel taktisch gearbeitet“, erklärte Schmidt im Gespräch mit unserer Redaktion. „Auch konditionell haben wir versucht, etwas aufzuholen.“ Statt zweimal wird nun dreimal in der Woche trainiert. Die Ergebnisse sind nicht von der Hand zu weisen. Die beiden Spitzenteams aus Olfen und Selm bissen sich lange an der SVS-Abwehr die Zähne aus, ehe sie doch noch zu Siegen kamen. Gegen Eintracht und Stockum stand dagegen die Null. „Unsere Arbeit wird nun belohnt“, freut sich Schmidt. Einzig die Torausbeute muss noch verbessert werden. Mit aktuell 18 Toren aus 14 Spielen stellt der SVS den zweitschlechtesten Angriff der Liga.Der 27-Jährige hat nicht nur wegen der beiden Erfolgserlebnisse Gefallen gefunden am Trainerjob. „Es ist schön zu sehen, dass die Arbeit, die man investiert, funktioniert“, sagt er. Das Team habe alles gut angenommen und auf dem Platz umgesetzt. Deshalb würde er gerne länger Trainer beim SV Südkirchen bleiben. „Als ich nach der Entlassung von Klaus Lohmann gefragt wurde, ob ich das Traineramt übernehmen würde, dachte ich, es wäre nicht für lange“, sagt er. Jetzt, sieben Spiele und einige Siege später, kann er sich eine Dauerbeschäftigung vorstellen. „Dann würde ich auch nicht mehr spielen“, sagt er. Sollte der Verein sich jedoch für eine andere Lösung entscheiden, hätte er kein Problem damit, wieder als Spieler auf den Platz zurück zu kehren. „Ich fühle mich in Südkirchen sehr wohl. Ich würde es dem Vorstand nicht übel nehmen, wenn sie einen anderen Trainer verpflichten.“ Falls dann später einmal erneut nach einem Trainer gesucht wird, stünde Henrik Schmidt nach eigener Aussage erneut zur Verfügung. Wie es funktioniert, das weiß er ja jetzt.

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