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Die "Ball-Frage" ist noch nicht entschieden

Hallenfußball-Regeln

Der Deutsche Fußballbund (DFB) will die Hallensportart Futsal populärer machen und hat deshalb in diesem Jahr neue Regeln für den Hallenfußball ins Leben gerufen. So hieß es in der ersten Mitteilung, dass alle Hallenturniere mit einem Futsal-Ball bestritten werden müssen. Das ist jetzt nicht mehr der Fall.

LÜNEN

, 24.11.2014
Die "Ball-Frage" ist noch nicht entschieden

Philipp Herder (l.) vom Lüner SV und Andre Schmidt vom VfB 08 jagen dem Fußball hinterher. Das werden sie wohl auch am 27. Dezember. Denn voraussichtlich werden die Lüner Titelkämpfe nicht mit dem Futsal-Ball ausgetragen.

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat alle Kreisvorsitzenden informiert, dass es Sonderregelungen gibt. So darf auf Vereinsturnieren weiterhin der normale Fußball benutzt werden. Bei allen anderen Veranstaltungen muss mit dem sprungreduzierten Futsal-Ball gespielt werden. Die Lüner Hallenstadtmeisterschaften gelten als Vereinsturnier. Die Ausrichter Westfalia Wethmar und BW Alstedde können deshalb selbst entscheiden, mit welchem Ball am 27. Dezember und 3. Januar gespielt werden soll. „Noch steht das nicht fest“, sagt Wethmars Vorsitzender Manfred Chojnicki.

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„Wir werden gemeinsam mit Alstedde bis zur Auslosung am 6. Dezember eine Entscheidung treffen.“ Futsal-Bälle hat die Westfalia aber bereits angeschafft. Dennoch, so Chojnicki, gehe die Tendenz derzeit zum Fußball. Die Klubs wollen aber auch noch den Schulungsabend des Kreisschiedsrichterausschusses Unna/Hamm am Mittwoch, 3. Dezember, um 19 Uhr in der Volkshochschule Bergkamen abwarten. Auch für die Jugendstadtmeisterschaften, die am 20. Dezember starten, ist noch keine Entscheidung getroffen worden. „Für beide Varianten liegen Durchführungsbestimmungen vor“, sagt Fachschaftsleiter Jörg Minnerup. Ausrichter ist in diesem Jahr der BV Brambauer-Lünen, der im Fußballkreis Dortmund beheimatet ist. „Dort hat man gesagt: Es ändert sich nichts“, so Minnerup. Die Tendenz gehe also auch hier zum gewohnten Ball.

Sicher ist: Abgesehen vom Ball bleibt das ursprünglich publizierte Regelwerk des FLVW bestehen. Der Ball wird eingekickt statt eingerollt. Das Spiel muss bei Unterbrechungen nach vier Sekunden fortgesetzt werden. Grätschen sind zudem verboten. „Bei der Auslosung in der Kantine der Stadtwerke werde ich präsentieren, wie mit den neuen Bestimmungen umzugehen ist“, sagt Karl-Heinz Schulze, Leiter der Fachschaft Fußball im Lüner Stadtsportverband. „Ich vertraue aber auch auf das Fingerspitzengefühl der Schiedsrichter. Gerade bei der Vier-Sekunden-Regel.“

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