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Die Favoriten wollen zurückschlagen

Fußball-Kreisliga A

Für die Lüner A-Ligisten war das letzte Wochenende kein guter Start in die neue Saison. Von den zehn Teamas landeten nur der SV Preußen II und der TuS Niederaden einen Sieg. Wird das an diesem Spieltag besser? Hier finden Sie alle Spiele in der Vorschau.

LÜNEN

von Von Marco Winkler und Steven Roch

, 20.08.2010
Die Favoriten wollen zurückschlagen

„Selbst ich war überrascht, wie viel Qualität in der Mannschaft steckt“, freut sich Vorstandsmitglied Gerd Wiecek über den Auftaktsieg. Nun geht es gegen den schwer einzuschätzenden Kocatepe Camii. „Kocatepe ist unberechenbar, verlor das erste Spiel gegen Favorit ASC 09 II“, erklärt Wiecek. Die Partie wird auf dem Kunstrasenplatz der ÖSG Viktoria ausgetragen.

Da einige Spieler der Ersten zurückkehren, werden wohl der ein oder andere Spieler mehr an Bord sein. Demnach ist der SVP gut aufgestellt. „Wer genau in die Zweite kommt, klären die Trainer am heutigen Samstag“, erklärt Wiecek.

BVB-Trainer Wolfgang Sadlowski erwartet einen starken Gast in der Glückauf-Arena. „Wickede wird meiner Meinung nach ganz oben mitspielen in dieser Saison, hat das mit dem 6:4 beim Auftakt unter Beweis gestellt.“ Die drei Punkte wollen die Schwarz-Weiß-Roten jedoch zu Hause behalten.

Die Sadlowski-Elf wird wieder zwei bis drei Leute an die B-Liga-Dritte abgeben. Es könnten auch ein oder zwei Akteure aus dem Westfalenliga-Team runter kommen. „Das ergibt sich aber erst nach dem Abschlusstraining“, so Sadlowski. Arkadi Dannhauer fällt wegen eines Bänderrisses sechs bis acht Wochen aus. Michael Pela wie auch Sadlowski selbst fahren in den Urlaub. An der Linie steht deshalb Werner Smuda als BVB-Coach.

„Asseln als Gegner ist schwierig genug“, weiß Trainer Karsten Franke. „Sie spielen den gleichen Fußball wie in der letzten Saison. Denn das Team hat sich kaum verändert. Wir haben aber die Qualität dagegen zu halten.“ Franke selbst ist am Sonntag doppelt beschäftigt. Er wird auch bei der C-Liga-Zweiten an der Linie stehen. „Die Zweite besteht zum Großteil aus Altherren-Akteuren und vier von meinen Spielern“, erklärt Franke. „Ich werde erst einmal bei Heimspielen mit dabei sein. Wie es zukünftig geregelt wird, wissen wir noch nicht.“

Der SG fehlen Martin Balcer, der eine Zerrung im Oberschenkel hat. Hakan Kula kämpft mit Aduktoren-Problemen und ist ebenfalls nicht dabei. Franke muss auch auf Onur Karaosman wegen Studiums verzichten.

Die Geister reisen zum Tabellenführer, der am ersten Spieltag überraschend deutlich Mitfavorit Kemminghausen schlug. „Das ist Warnung genug“, sieht BV05-Trainer Thomas Voigt die Begegnung als Herausforderung. „Das Evinger Team ist nicht vergleichbar mit der letzten Saison, das ist eine große Aufgabe, aber wir sind gut drauf. Wir haben Selbstvertrauen aus dem Derby gewonnen und spielen auf Sieg.“

Hinter dem Einsatz von Phillip Bischhoff, Lukas Weiß und Alexander Rickert steht ein Fragezeichen. „Alle kämpfen mit muskulären Problemen“, erklärt Voigt. Neben diesen Akteuren fallen Andreas Koll und Thorsten Müller aus.

„Ich erwarte Punkte“, gibt SVP-Coach Reuf Zulfic unmissverständlich vor. „Ich wäre schon mit einem Remis zufrieden, aber wir werden alles daran setzen zu gewinnen.“ Aufsteiger Wambel ist schwer einzuschätzen. „Sie haben zwar sechs Tore im ersten Spiel kassiert“, erklärt Zulfic. „Aber auch vier geschossen. Deshalb können wir uns noch nicht darauf einstellen“

Die Personalsorgen der Horstmarer reißen nicht ab. Lukas Fluder und Dustin Serges fahren in den Urlaub. Zwar ist Karsten Mrochen aus diesem zurückgekehrt, doch dieser wird wohl auf der Bank Platz nehmen. Mirko Hagemann und Önder Sünbül sind wieder dabei, aber Marius Mantei ist weiter verletzt.

Aufgrund des Kunstrasenbaus beim VfB einigten sich beide Teams darauf das Heimrecht zu tauschen. Auch die Alemannia bekommt einen Kunstrasen. Deshalb wird das Spiel bereits heute ausgetragen. Danach gibt es die Scharnhorster Asche-Abschiedsfete. Die Süder sahen in der letzten Saison zweimal nicht gut aus beim diesjährigen Aufstiegsfavoriten.

Die Personalnot bei den Schwarzweißen wird immer größer. Neben den bereits länger fehlenden Anre Richter, David Menberg und Patrick Klink fallen auch Steffen Bittner (Leistenbruch), Peter Malik (Zahnprobleme und Urlauber Timo Hoischen aus. „Ich hoffe, dass ich wieder auf Elarbi Habib und Anatoli Weissbrodt zurückgreifen kann. Irgendwie werden wir elf Mann zusammenbekommen und uns gut aus der Affäre ziehen“, so Coach Andreas Roch.

„Nach der guten Offensivleistung in der letzten Woche gehe ich davon aus, dass wir auch diesmal wieder gut offensiv eingestellt sind“, ist Co-Trainer Christian Quast überzeugt. „Allerdings müssen wir in der Defensive besser stehen.“ Die Zielsetzung beim Aufsteiger ist klar. „Wir wollen als Sieger vom Platz gehen“, so Quast. Das Heimrecht wurde aufgrund der Kunstrasen-Bauarbeiten am Cappenberger See getauscht.

Thomas Westrup ist weiter an der Leiste verletzt. Auch Daniel Koch fällt mit Knieproblemen aus. Nikola Marjanovic trainiert zwar schon wieder, aber für einen Spieleinsatz ist es noch zu früh. Dafür ist Christopher Droste aus dem Kurzurlaub zurückgekehrt.

„Ich erwarte eine hundertprozentige Steigerung“, appelliert Co-Trainer Thomas Audehm an das Team. „In der letzten Woche hat gar nichts gestimmt.“ Mit dem Werner SC kommt ein starkes Team in die alpha-Arena. „Der WSC ist in der Offensive stark, hat aber Probleme in der Defensive“, kennt Audehm den Gegner. „Das Team ist nicht unschagbar.“

Bei den Blau-Weißen sind Lars Herrmann und Peter König weiter verletzt. Desweiteren fehlen Marc Breier, Fabian Holtze und Christian Brücker.

Der TuS zeigte bisher zwei Gesichter. Nach einer starken Vorstellung zum Auftakt gegen Oberaden (2:1) gab es eine bittere Pokal-Pleite beim B-Ligisten Lenningsen. Beim Favoriten Holzwickede wird die Aufgabe – gespielt wir schon am heutigen Samstag – nicht leichter. „Wir müssen erstmal unsere Ordnung wiederfinden und versuchen zumindest einen Punkt zu holen“, fordert Trainer Erik Sobol. Dabei müssen die Blau-Weißen erstmal mit dem Holzwickeder Kunstrasen zurecht kommen.

Niederaden hat weiter große Personalsorgen. Immerhin kehren aber Michael und Tobias Kraeling, Dennis Hohlweg, Alexander Mai und Kai Mlinski zurück. Mehmet Oezbay ist nach seinem Platzverweis im Pokal gesperrt.

Bisher gab es beim SuS Licht und Schatten. Der Auftakt-Pleite gegen Niederaden folgte das 5:1 im Pokal gegen Bönen. „Der TSC ist aber um einiges stärker, als Bönen“, warnt Trainer Frank Lewandowski. Trotz der fünf Treffer im Pokal konnte der Weggang von Torjäger Engin Duman bisher nicht kompensiert werden.

Mit Jens Lassak kehrt der etatmäßige Stammkeeper zurück. Damit muss Thomas Schmidt wieder auf die Bank. Auch Marcel Lewandowsky und Pascal Hirsch stehen wieder zur Verfügung.

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