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Die Gründe für den Aufschwung des FC Frohlinde

Fußball-Landesliga

In der vergangenen Saison war der FC Frohlinde in der Fußball-Landesliga noch ein Abstiegskandidat, nun ist er Spitzenreiter. Doch woran liegt das?

Frohlinde

, 09.10.2018
Die Gründe für den Aufschwung des FC Frohlinde

Marc Flaczek lieferte zuletzt gute Leistungen ab. © Volker Engel

Ist der Fußball-Landesligist FC Frohlinde für den nächsten Sprung bereit? Kritische Stimmen sagen: „Gemach, gemach“. Die Optimisten im Dunstkreis der heimischen Fans an der Bande sind eher der Meinung: „Warum nicht?“ An beiden Aussagen ist etwas dran. Klar ist aber, dass der FC Frohlinde im zweiten Jahr nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga in die Landesliga vieles besser macht, als in der Debütsaison. Doch woran liegt das?

Damals ließ sich das Abstiegs-Gespenst partout nicht vom Frohlinder Kunstrasen vertreiben. Zum Schluss wurde der Klassenverbleib mit zehn Punkten Vorsprung doch in trockene Tücher gewickelt.

Ein Lob für Marc Flaczek

Mittlerweile ist die Lage komplett anders. Der FC Frohlinde ist der Spitzenreiter der Landesliga 3. „Uns hatte doch niemand auf der Rechnung“, sagt der Spielertrainer Michael Wurst. Zumal sein Pendant, Spielercoach Stefan Hoffmann, der im November an den Kreuzbändern operiert werden soll, noch nicht eine Minute spielen konnte. Gerade als großer Stabilisator hätte er nicht fehlen sollen.

Aber auch das wurde aufgefangen. Hoffmann macht trotz seines lädierten Knies unentwegt seine Meter im Coaching-Bereich an der Außenlinie, auf dem Feld wachsen andere Spieler über sich hinaus. Der sportliche Leiter Jörg Wunsch sagte am Dienstag: „Marc Flaczek ist für mich bei aller Klasse des ganzen Teams der Spieler der bisherigen Serie.“

Die Breite des Kaders sollte erhöht werden

Nach dem ersten Jahr in der Landesliga haben die Frohlinder laut Wunsch festgestellt, dass der Kader noch breiter aufgestellt werden muss. Neu dazu kamen Spieler wie der Routinier Dominik Behrend vom FC Brünninghausen, Dustin Wurst von Westfalia Rhynern und der reaktivierte Dennis Lauth. „Unser Ziel war es, das Team personell so aufzubauen, dass wir auf der Reservebank die gleiche Qualität wie auf dem Feld haben. Alle, die jetzt in dieser Saison auf der Bank sitzen, könnten auch von Anfang an spielen“, so Wunsch.

Doch reicht das Potenzial, um den ganz großen Sprung in die Westfalenliga zu schaffen? Das Glück haben die Frohlinder zumindest scheinbar auf ihrer Seite, denn sie gewinnen auch solche Spiele wie in Buer am Sonntag (2:0), das zu den schlechteren der Saison zählte. Der sportliche Leiter Jörg Wunsch sagte: „Wenn man oben steht, gewinnt man eben solche Partien.“

Der FC Frohlinde empfängt in einem Testspiel am Mittwoch 10. Oktober, den Westfalenligisten Lüner SV. Die Partie wird um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz Brandheide angepfiffen.
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