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Die Linksverteidigerfrage beim Lüner SV

Fußball in Lünen

Ali Bozlar und Ersan Kusakci können beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV mehrere Positionen bekleiden. Auch die des Linksverteidigers. Dort plant Trainer Mario Plechaty aber wohl anders.

Lünen

, 27.08.2018
Die Linksverteidigerfrage beim Lüner SV

Ali Bozlar (r.) kassierte am Sonntag die Gelb-Rote-Karte und wird am kommenden Wochenende beim Derby in Wickede fehlen. Dafür kehrt ein anderer LSV-Linksverteidiger wieder zurück. © Foto: Patrick Schröer

Mario Plechaty musste am Sonntag im Heimspiel gegen den BSV Schüren (3:2) ein wenig basteln. Der Trainer des Fußball-Westfalenligisten Lüner SV hatte die Stelle des Linksverteidigers zu vergeben. Davut Denizci, der am ersten Spieltag gegen den TSV Marl-Hüls dort gewirkt hatte, war am Sonntag verhindert.

Große Rotation

Der Ausfall sorgte für eine Rotation innerhalb der Mannschaft. Ali Bozlar – zuvor neben Matthias Drees als Sechser aktiv – rückte nach hinten links. Dort spielte Bozlar die meiste Zeit in der vergangenen Saison. Für Bozlar rückte Marcel Ramsey nach hinten auf die Sechs. Damit wurde ein Platz im Offensivbereich frei, den der zuletzt fehlende Sven Ricke bekleidete. So viel zur Rotation. Ein Platzverweis Ende der ersten Halbzeit bereitete Plechaty dann aber ein paar zusätzliche Sorgenfalten und zwang den Coach zur erneuten Umstellung. Wegen wiederholten Foulspiels wurde Ali Bozlar vorzeitig zum Duschen geschickt. Der LSV musste somit in Unterzahl spielen. „Für Ali tut mir das sehr leid. Er war sehr gut drauf zuletzt“, so Plechaty über seinen Schützling, der am kommenden Sonntag im Derby bei BV Westfalia Wickede fehlen wird.

Plechaty reagiert

Direkt nach der Pause reagierte Plechaty dann auch. Neuzugang Ersan Kusakci, der zuletzt wegen einer Virusinfektion passen musste, gab sein Meisterschaftsdebüt und ersetzte Bozlar hinten links. „Für mein erstes Spiel war ich schon zufrieden. Ich weiß aber, dass ich noch viel mehr kann“, sagt Kusakci, der im Sommer vom Oberligisten Hammer Spielvereinigung zu den Rot-Weißen stieß. In Hamm kam Kusakci allerdings nicht zum Einsatz – wegen langwieriger Verletzungen. Eine Schambeinentzündung und ein Schienbeinkopfbruch setzten den 25-Jährigen lange Zeit außer Gefecht. „Man hat in der zweiten Halbzeit in der Rückwärtsbewegung gesehen, dass Ersan zwei Jahre fast keinen Fußball gespielt hat. Er muss im Training weiter Gas geben“, sagt Plechaty über seinen Neuzugang.

Kusakci auf der Sechs?

Ob Kusakci am kommenden Sonntag direkt ein Startelfkandidat sein wird, entscheidet die Trainingsarbeit in dieser Woche. Wo genau er spielen könnte, steht aber noch aus. „Ich spiele eigentlich am liebsten auf der Sechs“, sagt er. Die Position ist nach dem Ausfall Bozlars und der Rückkehr von Davut Denizci auch die wahrscheinlichere. Für Plechaty steht fest: „Wir stellen nach Fitness auf“.

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