Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Die Männer in Rot haben zwei Fusionen überlebt

SCHWERTE Rote Jacketts, schwarze Hemden und einheitliche Krawatten: Wenn man ungefähr 20 bis 30 Männer in diesem Outfit zusammen sieht, ist es entweder ein Männergesangverein - oder aber die Altherren-Truppe des ETuS/DJK Schwerte.

von Von Daniel Rademacher

, 13.11.2007
Die Männer in Rot haben zwei Fusionen überlebt

Eine lustige Truppe: Das seit 30 Jahren bestehende Altherrenteam des ETuS/DJK Schwerte geht regelmäßig auf Tour. Diesmal führte der Weg nach Hamburg, wo auch dieses Foto entstand.

In diesem Jahr gab es für das Team gleich zwei bedeutende Jahrestage zu begehen: Auf dem Feierprogramm stand einerseits das 30-jähriges Bestehen der Mannschaft und zudem die 25. Teamfahrt, die Jahr für Jahr zu einem anderen Ziel in Deutschland führt.

Nun sind solche "Jubiläen" nichts so sehr Ungewöhnliches - in diesem speziellen Falle aber schon. Denn aufmerksame Leser werden es schon bemerkt haben: Den Verein ETuS/DJK Schwerte als solchen gab es vor 30 Jahren noch gar nicht. Mit anderen Worten: Die Mannschaft hat nicht nur drei Jahrzehnte überstanden, sondern auch zwei Fusionen mit anderen Vereinen.

Wir erinnern uns: Als vor 30 Jahren die Idee aufkam, eine solche Mannschaft zu gründen, hieß der Verein noch DJK Schwerte. Es folgte zunächst die Fusion mit dem SSV Schwerte 06 zur DJK 06/20 Schwerte, ehe vor fünf Jahren beschlossen wurde, sich mit dem ETuS Schwerte zusammenzutun - neuer Name seitdem: ETuS/DJK Schwerte.

Vereinigung hatte etwas Gutes für die Mannschaft

All die Jahre blieb die Altherren-Truppe bestehen. Und etwas Gutes hatte die Vereinigung mit den anderen Vereinen auch, wie DJK-"Urgestein" Gerd Niebaum findet: "Über mangelnden Zulauf konnten wir uns nicht beschweren." Zwei der Gründungsmitglieder sind der Mannschaft nach wie vor verbunden: Karl-Heinz Scheffer und Paul Rademacher.

Das mit dem Männergesangverein liegt übrigens gar nicht so fern, wie eine Niebaum-Anekdote belegt: Im vergangenen Jahr marschierte das Team eines Vormittags durch die Innenstadt von Wernigerode an einer Hochzeitsgesellschaft vorbei. Als ein Gast die Schwerter entdeckte, rief er sogleich: "Die kenn' ich aus dem Fernsehen. Die fangen gleich an zu singen."

Gesungen wurde zwar nicht, der Spaßfaktor kam aber auch bei dieser Gelegenheit ganz sicher nicht zu kurz.

Lesen Sie jetzt