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Die Moral des Werner SC bleibt unbelohnt

Fußball: Landesliga 4

Der Werner SC ist in Gemen mit einer 2:3-Niederlage in die neue Saison gestartet. Knackpunkt war ein verschossener Elfmeter von Kapitän Joel Simon.

Werne

, 12.08.2018
Die Moral des Werner SC bleibt unbelohnt

Daniel Durkalic (l.) traf zum 1:2. Ein weiterer Treffer wurde ihm wegen einer Abseitsstellung verwehrt. © Johannes Schmittmann

Westf. Gemen – Werner SC 3:2 (2:0)

„Eine unnötige Niederlage. In der ersten Halbzeit hatten wir keinen richtigen Zugriff auf das Spiel. Das haben wir in der zweiten Halbzeit viel besser gemacht. Leider haben wir uns nicht belohnt“, sagte WSC-Trainer Lars Müller nach der Partie.

Tatsächlich hätte das Spiel für den Werner SC nicht schlechter beginnen können. Schon nach drei Minuten nutzte Westfalia Gemen eine Unachtsamkeit in der Abwehr des WSC zum 1:0. Zwar hatte Tristan Schlossarek den ersten Abschluss von Tim Bröcking noch stark entschärft, doch gegen den Nachschuss des Gemener Stürmers war er machtlos. Nur zwei Minuten später hätte Schlossarek fast schon wieder hinter sich greifen müssen, doch für den schon geschlagenen Schlussmann rettete Joel Simon auf der Linie.

Der Werner SC zeigte sich im Anschluss geschockt: In der Abwehr fahrig, in der Offensive zu harmlos. Der erste richtig gute Spielzug sorgte dann aber fast für das 1:1. Jussef Saado bediente seinen Sturmpartner Daniel Durkalic stark, doch der erzielte den vermeintlichen Ausgleichstreffer aus einer Abseitsposition. Im direkten Gegenzug traf stattdessen erneut Tim Bröcking zum 2:0 (25.). Danach hatte der WSC Glück, dass ein regelwidriger Ellenbogeneinsatz von Rechtsverteidiger Marvin Stöver vom Schiedsrichter nicht geahndet wurde. So ging es mit dem 0:2-Rückstand aus Sicht der Werner in die Pause. Dort wählte Lars Müller nicht nur die richtigen Worte, sondern auch die richtigen taktischen Umstellungen. Wie ausgewechselt – und nun 3-4-3 agierend – kam seiner Elf aus der Kabine. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff legte Jannik Prinz nach einer starken Einzelaktion halbrechts raus auf Daniel Durkalik, der sich die Chance nicht nehmen ließ: der Anschlusstreffer.

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Der Werner SC hatte Blut geleckt. Nur wenige Minuten später scheiterte Saado mit einem Kopfball an der Latte. Doch in der 55. Minute machte es der Stürmer besser. Einen Chip von Prinz nahm er mit der Brust an, drehte sich am Sechszehner und setzte den Ball mit dem rechten Fuß in den Winkel. Ein echtes Traumtor.

Und der WSC wollte noch mehr. Eine Volleyabnahme von Saado landete über dem Tor, eine Flanke von Niclas Beckerling auf dem Tordach. Dann der Knackpunkt des Spiels: Einen unumstrittenen Handelfmeter setzte Joel Simon zu zentral, sodass der Gemener Torhüter Sven Schneider einfaches Spiel hatte. Und erneut schlug die Westfalia im Gegenzug zu. Tim Bröcking bestätigte seine blendende Tagesform und schnürte mit einem Sonntagsschuss den Dreierpack. Ein erneutes Aufbäumen der Werner blieb dieses Mal aus. In der nächsten Woche geht es zu Hause gegen den TuS Altenberge.

Teams und Tore
Werner SC:
Schlossarek - Martinovic, Stöver, Y. Lachowicz, Saado, Durkalic, Oh, Prinz, Beckerling (68. Foroghi), Simon, Seifert (89. C. Lachowitz)
Tore: 1:0, 2:0 beide Bröckering (3., 25.), 2:1 Durkalic (47.), 2:2 Saado (55.) 3:2 Bröcking (68.)

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