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Die SG Castrop stürmt in Richtung Bestengruppe

Juniorenfußball

Die D-Junioren der SG Castrop sind derzeit Tabellenerster. Das wollen sie bleiben, denn nur so geht es in die Bestengruppe. Doch es muss auch an einigen Dingen noch gearbeitet werden.

von Sarah Rütershoff

Castrop-Rauxel

, 10.10.2018
Die SG Castrop stürmt in Richtung Bestengruppe

Die D-Jugend der SG Castrop, hier mit Noah Misala (r.) im Spiel gegen den FC Frohlinde, steht derzeit auf dem ersten Rang der Kreisliga. © Volker Engel

Viele gute Einzelspieler hat das D-Jugend-Team der SG Castrop, einen starken Sturm und das Wichtigste, was eine Mannschaft ausmacht: einen starken Zusammenhalt bereits seit den ersten Tagen. Nur an der Kommunikation und an einer optimalen Chancenverwertung müssen die Jungs noch arbeiten, denn auch die sind wichtig, wenn eine Mannschaft bestehen will. Ein Trainer, der 30 Jahre Erfahrung als Jugend-Trainer hat, kommt da ganz gelegen.

Das Ziel für diese Saison steht fest: Tabellenerster bleiben. Und wenn das nicht klappt, sich zumindest doch im oberen Drittel der Tabelle halten, um in der zweiten Hälfte der Saison in die Bestengruppe zu kommen. Und da kommen schließlich nur die besten fünf Teams hin.

Das sind die Stärken des Teams

Gute Chancen dafür hätten die Jungs, so Betreuerin Klaudia Sellinghoff, die berichtet, dass Teile der Mannschaft schon seit den Minikickern zusammen auf dem Platz stehen. Drei Spieler spielen schon seit Beginn bei der SG Castrop mit. „Wir müssen langsam zusammenwachsen“, so die Betreuerin. Doch sie ist zuversichtlich: „Wir haben eine starke Spitze, schnelle Außenstürmer und unsere Abwehr ist ziemlich hartnäckig“, lobt sie das Team, doch schiebt sie gleich hinterher, dass es an einigen Stellen auch noch Übungsbedarf gibt. „An den Flanken, den Abschlüssen und der Chancenverwertung müssen die Jungs noch arbeiten.“

Mit einem Kader von 17 Spielern ist das Team um Trainer Rolf Wölk gestartet. Erst seit dieser Saison trainiert er die Mannschaft, „doch bisher funktioniert es gut“, so Sellinghoff. Die Jungjahrgangsspieler lässt Trainer Wölk zunächst nur in Freundschaftsspielen auflaufen, damit sie sich an das schnellere Spiel im höheren Alter gewöhnen.

Die SG Castrop stürmt in Richtung Bestengruppe

Die D-Junioren der SG Castrop arbeiten derzeit an ihrer Chancenverwertung. Zum Team gehören: (hinten, v.l.) Co-Trainer Lukas Pluto, Ole Hoffmann, Finn Cornelsen, Ioakim Lemonis, Leon Steier, Ismael Mehdid Makhoukh, Tommy Macher, Leon Breuer, Eren Dogmus, Jacob Schnaidt und Trainer Rolf Wölk sowie (mittlere Reihe, v.l.) Jonas Gad, Henning Sellinghoff, Noah Misala, Yuosef Mahmoud und Hussein Al Darwich. Die Torhüter der Mannschaft sind (vorne, v.l.) Kieron Hentschel und Marc Rüssmann. © Volker Engel

„Die Schnelligkeit in der Reaktion und in den Spielzügen fehlt an einigen Stellen noch, manchmal bleibt die Kommunikation unter den Jungs einfach aus – aber genau das üben wir in jedem Training“, so Betreuerin Sellinghoff und fügt lächelnd hinzu: „Alles in Arbeit.“

Ein starker Zusammenhalt in der Mannschaft ist jedenfalls schon seit den ersten Trainingstagen vorhanden. Den könne man auch gut an der positiven Trainingsatmosphäre ablesen, so wie Mannschaftskapitän Finn Cornelsen erzählt. „Wir halten als Mannschaft zusammen, egal was ist. Wir machen uns nicht gegenseitig runter, sondern spornen uns bei jedem Training an, besser zu werden“, so Finn. Er schätzt, dass sie als Team in dieser Saison viel erreichen werden: „Solange wir als Mannschaft zusammenhalten, können wir alles erreichen – denn, wenn alle aus der Mannschaft wirklich wollen, dann können wir auch viel gewinnen“, sagt Finn.

Die Spieler kommen nicht nur aus Castrop-Rauxel

Warum die Zusammenarbeit des Teams so gut funktioniert, liege an vielen Faktoren, so Sellinghoff. Es ist die richtige Einstellung zum Spiel, die erst kürzlich zum 2:0-Derbysieg gegen den FC Frohlinde zum Vorschein kam. Bereits am kommenden Samstag findet das nächste Lokalderby gegen den SV Wacker Obercastrop statt, auf das sich die Jungs schon sehr freuen.

Zur Einstellung kommt die Expertise eines erfahrenen Trainers, der von seinem Trainer-Assistenten Lukas Pluto weitere Unterstützung erhält. Außerdem habe der Verein ein großes Einzugsgebiet, so die Betreuerin. Zum Team stießen nicht nur Spieler aus der eigenen Jugend, sondern auch Neuzugänge aus anderen Vereinen.

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