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Die Überraschung für den TVW bleibt aus

Handball: Kreispokal

Die große Überraschung ist am vergangenen Samstag in der Ballspielhalle in Werne in der Pokalrunde der Handballerinnen ausgeblieben. Die Damen des TV Werne verloren als klassentiefste Mannschaft erwartungsgemäß gegen den Oberligisten HC TuRa Bergkamen und den Verbandsligist ASV Westfalen Hamm.

Werne

, 11.02.2018
Die Überraschung für den TVW bleibt aus

Gegen Oberligist Bergkamen gab es für Stefanie Goletz und Co. kaum ein Durchkommen. Besser lief es vor allem für Goletz gegen Hamm, als sie zehn Tore erzielte. © Matthias Kerk

Kreispokal, 3. Runde
TVW – Bergkamen 10:33
Hamm-Westf. – TVW 37:25

Wernes Trainer Hansjoachim Nickolay stapelte vor dem Turnier tief. Er wusste, dass seine Bezirksliga-Damen wenige Chancen auf ein Weiterkommen hatte. „Wir hatten also wenig zu verlieren. Das habe ich der Mannschaft auch vor den Spielen gesagt, sie sollten heute einfach nur Spaß haben“, so Nickolay. Dennoch war Nickolay in der ersten Partie gegen Oberligist Bergkamen nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Bergkamen sorgte schnell für klare Verhältnisse, bereits nach wenigen Minuten lag Nickolays Team mit 0:4 hinten. „Da haben wir es nicht geschafft, die Bergkamener in der Defensive vom Kreis zu halten und haben sie immer wieder durch die freien Räume kommen lassen“, ärgerte sich der TV-Coach. So war Bergkamen oft frei vor dem Werner Tor. „Da tat mir unsere Torfrau ein wenig leid, weil wir sie teilweise gegen die Bergkamener-Offensive allein gelassen haben“, so Nickolay.

Das hat er in der Halbzeitpause angesprochen und sein Team gestaltete das Spiel besser. Dennoch verlor man am Ende deutlich mit 10:33. Danach war Bergkamen wieder gefordert. Im Spiel gegen den Verbandsligisten aus Hamm brauchte der Favorit seine Zeit, um sich einzugewöhnen. Hamm führte lange das Spiel an.

Nach 15 Minuten änderte Bergkamens Trainer die Taktik und TuRa übernahm die Kontrolle über das Spiel. Am Ende stand es 31:23 für TuRa, die erwartungsgemäß unter die letzten vier Teams im Kreispokal einzogen. „Der Favorit hat sich durchgesetzt“, erkannte Nickolay an.

Im zweiten Spiel gegen Hamm traten die Werner gut auf. Nickolay schonte Denise Heinrich, die sich im ersten Spiel am Daumen verletzte. „Da wollten wir kein Risiko eingehen“, so der TV Coach. In der zweiten Halbzeit kam es zu einem Schockmoment, als Wernes Bergmann von ihrer Gegenspielerin übel angegangen wurde und mit dem Kopf auf den Hallenboden aufschlug. „Eine Gehirnerschütterung schließen wir aus, da sie keine Übelkeit verspürte, aber sie hat immer noch leichte Kopfschmerzen. Hoffentlich ist es nicht so schlimm“, sagte Nickolay am Sonntag.

Gegen Hamm zeigten die Wernerinnen gute Spielzüge und kamen immer wieder durch die Hammer Deckung zum Abschluss. Besonders Stefanie Goletz schoss sich in einen Lauf. Zehn Treffer erzielte sie gegen den ASV. Die Werner verloren dennoch mit 25:37. Nickolay war dennoch stolz auf seine Mannschaft. „25 Tore gegen einen Verbandsligisten als Bezirksligist muss man erst einmal schaffen“, so Nickolay.

Team und Tore
TVW:
Schöße – Bergmann (1/3), Goletz (4/10), Hartrop (0/2), Heinrich (0/0), Holtrup (0/0), Lambert (0/1), Nickolay (1/1), Majchrzak (1/3), Siebels (2/2), Stengl (0/3), Westendorf (1/0)

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