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Fußball

Die heimischen A-Ligisten im Saisonrückblick

Schwerte Vor einem Jahr machte die SG Eintracht Ergste mit der Meisterschaft in der Kreisliga B West die Rückkehr in die Iserlohner A-Liga perfekt. Dort konnte die Eintracht gleich wieder für Furore sorgen. Wir schauen auf die abgelaufene Saison der Ergster, haben aber auch die Holzpfosten, Holzen-Sommerberg und Hennen 2 im Blick.

Die heimischen A-Ligisten im Saisonrückblick

Legten mit der SG Eintracht Ergste eine starke Saison hin: Marten Kaschke, Torwart Marvin Werkshagen und Dominik Buchwald (v.l.) im Spiel gegen Meister Letmathe.

Eintracht Ergste übertrifft die Erwartungen

Der Aufsteiger vom Bürenbruch gewann 16 von 28 Spielen und schloss die Saison auf einem hervorragenden dritten Platz ab. Damit war das Team von Trainer Detlev Brockhaus das beste Schwerter Team der A-Liga-Saison.Das Saisonfazit des Trainers Detlev Brockhaus fällt positiv aus: "Wir sind stolz, bestes Schwerter Team geworden zu sein und haben uns diesen dritten Platz auch verdient. Die gute Hinrunde war sehr zufriedenstellend, wir waren auch zwischendurch Tabellenführer und das als Aufsteiger."

Mit dieser hervorragenden Endplatzierung haben sie die Erwartungen übertroffen, so der Trainer. Wir mussten uns als Liganeuling an ein höheres Tempo gewöhnen und haben mit dem dritten Platz das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte geschafft. Darauf können wir stolz sein, in Ergste ist alles gut."

Auf die Nachfrage, welcher Mannschaftsteil  überzeugt hat, antwortet der Trainer: "Wir arbeiten alle füreinander. Der Charakter im Team passt, das ist bei uns sehr wichtig. Wir hatten viele Ausfälle, die schmerzten, zum Beispiel Dustin Schneider. Er ist eine Bank und fällt lange aus. Dafür haben wir mit David Flamme einen erfahrenen Stürmer, der seinen nächsten Frühling erlebt hat und wichtige Bude geschossen hat."  

Holzpfosten zum Schluss antriebslos

Die Holzpfosten Schwerte blicken als Tabellenzehnter auf eine durchwachsene Saison zurück. Es war im fünften Jahr in der Kreisliga A die schlechteste Platzierung. Als Highlights zählen die Auszeichnung von Fußball.de zur Mannschaft des Jahres und der Pokalsieg nach Elfmeterschießen gegen Menden. Doch viele verletzungsbedingte Ausfälle und eine durchwachsene Hinrunde verhinderten eine bessere Endplatzierung.

Das ausgerufene Ziel unter die Top 5 zu kommen wurde verfehlt, auch wenn nach einem guten Rückrundenstart mit fünf Siegen aus acht Spielen noch einmal Hoffnung aufkeimte. Doch als der Klassenerhalt gesichert war, fehlte der Ehrgeiz mehr zu erreichen und dadurch verpassten die Schwerter den Anschluss nach oben immer mehr. Ein Lob hat er für Mittelfeldspieler Domenico Troiano übrig, dem er eine gute Technik bescheinigt: „Er ist ein super Fußballer, aber nach seinen Dribblings kamen Fehlpässe oder er hat das Tor nicht getroffen, das hat sich in der Rückrunde geändert und er hat wichtige Tore für uns gemacht. Bei uns heißt es „no Troiano, no Party“.

SC Hennen 2 hielt sich tapfer

Es war keine einfache Saison für die Zweitvertretung des SC Hennen, denn plötzlich rutschten die „Zebras“ noch in die Gefahrenzone ab. Am Ende kam der SC Hennen 2 mit einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze über die Ziellinie. Dennoch zeigt sich der scheiden Trainer Kevin Hines nicht unzufrieden mit der Saison und der Leistung seiner Mannschaft. „Es war eine anstrengende Saison und mit den jeweils 15 Punkten in Hin- und Rückrunde kann man zufrieden sein.“

Im Winter hatte Hennen vier Abgänge und verpasste es, diese mit zwei, drei Neuzugängen zu kompensieren. Hinzu kam großes Verletzungspech, was Hines „so noch nie erlebt hat“, sowohl in der ersten Mannschaft als auch in der zweiten. Dadurch wurde es dann auch mit der Hilfe „von oben“ schwierig.

Als Highlight der Saison sieht Hines den 4:1-Sieg bei Platte-Heide auf der „ungeliebten Asche“, während er die 2:8-Niederlage in Lendringsen als Tiefpunkt, jedoch auch gleichzeitig als Weckruf bezeichnete. Dort traten die „Zebras“ mit Topbesetzung und auch mit Verstärkung aus der „Ersten“ an und musste sich klar geschlagen geben. „Da musste jedem klar sein, dass man noch mehr machen muss für den Nicht-Abstieg“, so Hines.

Holzen nur auf Platz fünf

Der TuS Holzen-Sommerberg konnte zwar den Anschluss an die Spitzenteams nicht halten, kam aber immerhin auf dem fünften Platz ins Ziel. Die größte Errungenschaft der Saison war aber sicherlich die neue Kunstrasenanlage im Eintrachtstadion.

Trainer Ingo Meyer ist nicht ganz zufrieden mit seiner Mannschaft: „Die ganze Saison über hatten wir zum einen Verletzungsprobleme, zum anderen aber auch immer wieder Ausfälle aus beruflichen Gründen. Willi Überacker, der in fünf Spielen acht Tore erzielen konnte, fiel nahezu die gesamte Saison verletzt aus und es schwer war ihn zu ersetzen. Auch in der Verteidigung standen wir oft nicht sicher und haben daher das ein oder andere Gegentor zu viel bekommen.“

Zwei Spiele sind laut Trainer heraus gestochen: Zum einen das 7:0 gegen die Holzpfosten, wo einfach alles perfekt lief, zum anderen unser erstes Spiel auf Kunstrasen gegen Lendringsen, was Holzen mit 8:2 gewinnen konnte.“ Das 1:6 gegen Letmathe will der Trainer dagegen am liebsten direkt vergessen. Obwohl sie sich an dem Tag viel vorgenommen hatten, konnten sie eigentlich nichts umgesetzen, so der Trainer.

 

 

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