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Diese Wernerin lief Marathon am Waikiki-Beach

WERNE Eine Hochzeitsreise ist immer etwas Besonderes. Wenn das Ziel aber Hawaii heißt und dort der Honululu-Marathon gelaufen wird, dann ist das schon ein einmaliges Unternehmen. Hauptakteur in diesem Abenteuer ist Anne-Kathrin Mertens, in der heimischen Läuferszene unter ihrem Mädchenname Boshammer besser bekannt. Sie hat uns von der Reise erzählt.

von Ruhr Nachrichten

, 14.12.2007
Diese Wernerin lief Marathon am Waikiki-Beach

Anne-Kathrin Mertens mit der Urkunde des Hawaii-Marathons am berühmten Waikiki-Beach.

Der sportliche Teil war Schlusspunkt eines dreiwöchigen Urlaubs auf der Insel Maui. Am 9. Dezember war es soweit: 28.000 Läufer und Walker fanden sich in Downtown Wakiki zum Start ein. Vor dem Start hatte noch ein ordentlicher Platzregen gesorgt, während es losging vorbei an Luxusgeschäften über den DiamaondHead und dem legendären Waikiki-Beach zurück zum Zieleinlauf ging.

Überhaupt ging es recht locker bei diesem "Tropenlauf" zu. Unterwegs wurden ganze Berge von Eiswürfeln bereitgestellt, und hier und da wurde schon einmal eine kleine Pause eingelegt, um ein Pläuschen zu halten. Unter Zeitdruck litt niemand, selbst die letzten Zielzeiten nach 14 Stunden kamen noch in die Wertung. "Der Großteil hatten noch nicht einmal eine Laufuhr aufgesetzt, es ging da einfach nur ums Dabeisein, gemeinsam die Strecke erleben und Spaß zu haben", berichtet Anne-Kathrin Mertens.

Zeit ist Nebensache

So war auch ihre Zeit von 5:24:47 Stunden eine Nebensache, denn normal absolviert die Wernerin die 42,2 Kilometer eine Stunden schneller. "Ich wollte mich aber bei dem vorangegangenen dreiwöchigen Urlaub nicht großartig vorbereiten", meinte sie.

Trotz der Zeit reichte es für die TV-Läuferin zu einer guten Platzierung: von über 20.000 Finishern erreichte sie den 7907. Platz. Übrigens warben die Veranstalter damit, den Lauf langsam zu absolvieren. Grund: dann könne man Sonnenauf- und Untergang in einem Rennen erleben.

Natürlich war ein starkes Teilnehmerfeld am Start, schließlich kassierte der Sieger 40.000 Dollar. Beliebt ist der letzte große Marathon eines Jahres vor allem bei Deutschen: 151 Landsleute waren dabei, 15 Schweizer und 3 Österreicher.

"Alles in allem war es ein unvergessliches Erlegbnis, die Strecke auf so einer tollen Insel zu laufen und den Ehrgeiz mal beiseite zu legen", sagte Anne-Kathrin und: "Das war ganz nach dem Lebensmotto der Hawaiianer: Hang loose - locker bleiben".

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