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Tennis

Dorsten will Aufstieg perfekt machen

DORSTEN Die Dorstener Tennis-Fans haben am kommenden Wochenende die Qual der Wahl. In der Herren-Westfalenliga stehen sowohl beim Dorstener TC als auch beim TV Feldmark zwei wichtige Heimspiele auf dem Programm. Beim DTC geht es um die Meisterschaft, beim TV Feldmark ist Abstiegskampf angesagt.

Dorsten will Aufstieg perfekt machen

Alexander Lazov und die DTC-Herren wollen den Aufstieg in die Regionalliga perfekt machen.

Sonntag, 10 Uhr, Tennisanlage Im Werth Der ganze Verein ist derzeit wie elektrisiert. Besucht man in diesen Tagen die Tennisanlage „Im Werth“, sind Vorfreude und Anspannung vor dem vielleicht wichtigsten Mannschaftsspiel der 100-jährigen Vereinsgeschichte deutlich spürbar. Marcel Schröder und Co. wollen der langen Liste an Erfolgen den vielleicht herausragendsten hinzufügen. „Ein Aufstieg in die Regionalliga wäre nicht nur für den DTC, sondern auch für ganz Dorsten eine einmalige Sache“, weiß Kapitän Marcel Schröder. Und auch nicht zuletzt deshalb erwartet der Club am Sonntag wieder Zuschauer aus allen Ortsteilen der Lippestadt, die den DTC schon längst als das Dorstener Aushängeschild im Herrentennis angenommen haben.

Doch auch die Skepsis spielt in diesen Tagen beim DTC und seinen Fans eine Rolle. Drei Mal hintereinander stand der Club im Finale um den WTV-Titel, drei Mal ging dem Team in letzter Sekunde die Puste aus. Sollte auch die vierte Chance ungenutzt bleiben, gehen zwar für diese Mannschaft nicht die Lichter aus, die Frustration über das erneute Scheitern würde die Freude über vier Vize-Meisterschaften in Folge aber deutlich übersteigen. „Wir werden alles geben für den Sieg. Die Mannschaft ist komplett und brennt auf das Spiel. Mit vielen Fans im Rücken können wir es diesmal schaffen“, sagt Kapitän Marcel Schröder. Das große Finale kann kommen.

Sonntag, 10 Uhr, Tennisanlage Wilhem-Norres-Straße Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Abstiegskandidat gegen Meisterschaftsanwärter. Zwar sind die Chancen des TTC auf die Meisterschaft nur noch theoretischer Natur, allerdings ließ die Mannschaft bis auf die Niederlage gegen Hansa Dortmund kaum Zweifel daran aufkommen, dass sie zusammen mit dem DTC und Dortmund zu den Top-Drei in Westfalen gehört. An eins spielt die deutsche Nachwuchshoffnung Kevin Kaczynski, dessen Vater bereits erfolgreich für Polen im Davis-Cup spielte und als Bezirkstrainer im Münsterland auch einige Dorstener Talente im Leistungsbereich betreut. Auch die weiteren Positionen sind mit regionalen Top-Spielern besetzt. Auf Ausländer verzichtet Bielefeld komplett.

Trotz der erlesenen Aufstellung der Gäste sieht André Albert durchaus Chancen für sein Team. „Wir wollen natürlich ein echtes Endspiel am letzten Spieltag vermeiden. Wir haben unter der Woche intensiv an einer starken Aufstellung gebastelt und rechnen uns gegen Bielefeld durchaus was aus“, sagt Albert. Neben dem Niederländer Marc Geers kommt aller Voraussicht nach auch der bärenstarke Spanier Gerrard Gallego zum Einsatz. Sollte sich Gallegos Einsatz noch kurzfristig zerschlagen, ist Jaume Santo-Valdievieso die Alternative. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, freut sich Albert auf die Partie, dem auch in die Karten spielen könnte, dass es für Bielefeld um nichts mehr geht.   

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