Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Radsport

Dorstener Festival erlebt nasse Premiere

DORSTEN Fünfmal hatte der RSC Dorsten bei seinem Radsportfestival Glück mit dem Wetter, bei der sechsten Auflage jedoch regnete es Bindfäden. Ärgerlich, aber kein Weltuntergang.

Dorstener Festival erlebt nasse Premiere

Nichts für Warmduscher: Besonders am Vormittag stellte der Regen die Festival-Teilnehmer auf eine harte Probe.

Denn trotz Dauerregens und schattiger 9 Grad fanden erstaunlich viele der angemeldeten Fahrer den Weg zur „Barkenberger Banane“, auf der die Rennen ausgetragen wurden. Besonders der jüngste Nachwuchs zeigte sich wetterfest. Während im Seniorenrennen der Klassen 2, 3 und 4 nur rund 40 von 70 gemeldeten Fahrern auch tatsächlich auf den 2,4 km langen Rundkurs gingen, trotzten bei den U13-Schülern 15 von 17 Gemeldeten den Unbilden des Wetters – und das, obwohl es bei ihrem Start am Vormittag noch am kräftigsten schüttete.

Die nasse Strecke bedeutete für die Fahrer allerdings keine zusätzliche Gefahr. „In den Spitzkehren wird eh langsam gefahren und ansonsten hat der Kurs ja praktisch nur Geraden“, erklärte RSC-Vorsitzender Stephan Rokitta und lobte zudem die umsichtige Fahrweise der Teilnehmer. „Ein leichterer Sturz bei den Schülern, sonst nichts“, lautete am Ende des Tages die zufriedenstellende Bilanz.

6. Dorstener Radsportfestival

Lobende Worte für das Festival fand auch Mark Williams. Zusammen mit fünf anderen Fahrern der Crawley Wheelers war der 22-Jährige aus der Dorstener Partnerstadt am Freitag angereist, um am Hobbyrennen teilzunehmen. „Sehr gut organisiert“, meinte er. Ob die Fahrer in Großbritannien andersherum gefahren wären, konnte Williams allerdings nicht sagen: „Dies ist mein erstes Rennen überhaupt!“

Weitaus erfahrener war da schon sein Landsmann Mark Smith, der es im Rennen der Kontinentalteams mit so namhaften Fahrern wie dem Schweizer Alexander Aeschbach oder Alex Nordhoff vom Team Eddie Merckx Indeland, der auch schon ein Bundesliga-Rennen gewonnen hat. Nach dem Rennen der „Profis“ standen dann am Nachmittag weitere wichtige Entscheidungen an. Es ging um die Dorstener Stadtmeisterschaft sowie um die Kreismeistertitel. Im Schülerrennen der Jahrgänge 2004/05 setzte sich dabei Phil Werenbeck-Ueding (Pestalozzischule) vor Moritz Leiers (Wittenbrinkschule) und Erik Fehlow (Wittenbrinkschule) durch; bei den Jahrgängen 2002/03 hatte Quirin Schrudde (Albert-Schweitzer-Schule) die Nase vor Tabea Dahlmeier (Grüne Schule) und Victoria Brouka (Urbanusschule) und bei den Jahrgängen 2001/02 siegte Henrik Josten (Pestalozzischule) vor Enzo Schrudde (Geschwister-Scholl-Schule) und Ruben Bouka (Petrinum). Bei den Jahrgängen 1998/99 gewann David Büsch (St. Ursula) vor Lars Reski (Petrinum) und Erik Rokitta (Petrinum). Erfolgreichste Schule war die Wittenbrinkschule. Die Antoniusschule, die in den vergangenen drei Jahren jeweils Zweiter wurde, erhielt für ihr Engagement einen Ehrenpreis. Neuer Kreismeister bei den Männern/Senioren 1 wurde Klaus Janke (Team Radon) vor Dirk Wrany vom RSF Borken und Tobias Höller vom Team Lembeck. Bei den Senioren 2/3/4 holte sich Michael Erbe vom RSC Dorsten den Titel vor seinem Teamkollegen Ralf Kühn und Wolfgang Albrecht (RSC Nievenheim). Die Frauen-Konkurrenz entschied Nina Rudolph aus Münster vor Daniela Stera (Team NutriXXion 4Fun) und Brigitta Arndt (RSC Dorsten) für sich.

Sportlich erfüllte die Veranstaltung somit durchaus die Erwartungen. Finanziell war sie jedoch für die Veranstalter RSC Dorsten, Gemeinschaftshaus Wulfen, Förderverein Pro GHW und die Arbeiterwohlfahrt ein klares Minusgeschäft. Beim Rahmenprogramm hatten sie freiwillig Abstriche gemacht und auf die Auftritte der Bläserklassen der Gesamtschule Wulfen sowie der Bauchtanzgruppe vom Rottmannshof verzichtet, um sowohl die Instrumente als auch die Gesundheit der Beteiligten zu schonen. An den Verkaufsständen blieben die Organisatoren unterdessen auf jeder Menge Kuchen und Getränken sitzen .

6. Dorstener Radsportfestival

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schwimmen

Schermbecks Shortys in guter Form

Bei ihrem ersten Wettkampf in 2018 zeigten sich 14 Aktive des WSV Schermbeck beim Shortyschwimmen des SV Delphin Dorsten in guter Form. Die Schwimmer im Alter von 8 bis 12 Jahren sicherten sich im Wulfener Freizeitbad zahlreiche Medaillenplätze und viele persönliche Bestzeiten.mehr...

Fußball

„Ich fühl mich pudelwohl“

SCHERMBECK chermbecks Trainer Thomas Falkowski zieht ein positives Fazit seiner bisherigen Zeit beim SVS. Momentan plagen ihn aber Personalsorgen.mehr...

Basketball

BG will ihr Publikum verwöhnen

DORSTEN Die BG Dorsten hat noch drei Heimspiele. Das Erste gegen Kamp-Lintfort scheint das Leichteste zu sein, doch die Dorstener kränkeln gerade.mehr...

Handball

Schermbecker Teams haben Personalsorgen

SCHERMBECK / DORSTEN Beide Herren-Teams des SV Schermbeck haben an diesem Wochenende Personalprobleme. Die Spielerinnen des VfL Dorsten dürfen sich keine typische Sonntagsleistung erlauben.mehr...