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15000 Kilometer jährlich für das große Ziel

DORTMUND Die Begeisterung für Radsport liegt bei Familie Schnitzmeister sozusagen in den Genen verankert. Papa Norbert ist früher selbst erfolgreich gefahren, aber Töchterchen Anna Bianca hat, bis sie Zwölf war, nur aus Spaß die ein oder andere RTF mitgemacht. Erst ihr erstes offizielles Rennen weckte die Leidenschaft.

15000 Kilometer jährlich für das große Ziel

Licht und Schatten: Anna Bianca Schnitzmeier.

Heute ist die gerade 18-Jährige das wohl größte Talent im Dortmunder Nachwuchssport und hat sich ihrem "Hobby" voll und ganz verschrieben. 11 000 Kilometer hat sie 2007 abgespult, wenn im Herbst dieses Jahres die Saison endet, werden auf dem Tacho wohl 15 000 stehen. "Wir haben das Training jetzt schon so langsam gesteigert", erklärt Papa Norbert, der gleichzeitig auch ihr Trainer ist. Ein nicht allzu strenger, wie Anna Bianca verrät.

Aber das muss er wohl auch nicht sein. Als sich schnell die Erfolge einstellten, hat Anna Bianca Schnitzmeier so richtig Blut geleckt. Jetzt nimmt der Radsport einen Großteil ihrer Freizeit ein, mehrmals wöchentlich sitzt sie auf dem Trainingsrad, meist geht es Richtung Werl und nach Osten, "je nach Plan immer so um die 40 bis 70 Kilometer." Dazu kommen die Rennen.Erfolgreiches Jahr 2008

Die zweite Saison in der Juniorinnen-Bundesliga läuft gerade, mit dem Team Lexxi Juniorinnen NRW ist Anna Bianca aber nicht nur dort gefordert. Kleinere Rennen in ganz Deutschland fährt sie regelmäßig, aber auch ins Ausland führt sie der Sport. 2008 war für die Dortmunderin, die die 12. Klasse in der Europa-Schule besucht und in zwei Jahren Abitur machen möchte, dabei ein sehr erfolgreiches Jahr: Drei NRW-Titel, sechs Siege insgesamt, Platz vier bei der DM Berg, Sprung auf Platz vier in der Bundesliga-Wertung. Und natürlich der Höhepunkt: Rang elf bei der Juniorinnen-WM.

Es war ein aufregendes Jahr, sagt Anna Bianca Schnitzmeier. Und es gibt ihr ein gewisses Gefühl von Sicherheit für das kommende: Dann steht nämlich der Sprung in die Frauen-Klasse an. Nicht nur ein neues Team muss sie finden, sie erwartet auch eine völlig neue Welt. "Die Rennen sind schneller, härter, es wird viel mehr attackiert", sagt sie, und da klingt durchaus Respekt mit.

Neue Erfahrung

Aber die 18-Jährige möchte unbedingt im Notizblock der Bundestrainer Mühlfriedel und Dornbusch verbleiben. So hat sie ihre Trainingsumfänge gesteigert, um sich an die Anforderungen heranzutasten. Es wird dennoch eine völlig neue Erfahrung. "Drei bis vier Jahre", schätzt Papa Norbert, "braucht man für die Umstellung."

So ist schwer abzuschätzen, wie die Karriere der Anna Bianca Schnitzmeister weiter verläuft. Zumeist wird im Frauen-Bereich semiprofessionell gearbeitet, nur echte Größen wie Judith Arndt können von ihrem Sport auch leben. Aus gegebenem Anlass, und weil träumen erlaubt ist, denkt Anna Bianca Schnitzmeier aber dennoch schon mal ganz weit voraus: "Mal bei Olympia zu fahren, das ist natürlich ein Traum."

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