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Kemler im Interview

ASC-Co-Trainer will den Lippstadt-Punkt vergolden

Dortmund Dominik Kemler ist der Pechvogel beim Oberligisten ASC 09. Nach seinem Achillessehnenriss unterstützt der Verteidiger das Team als Co-Trainer. Was das für ihn bedeutet, erzählt er im Interview.

ASC-Co-Trainer will den Lippstadt-Punkt vergolden

Zur Zeit ist Dominik Kemler (r.) verletzt. Dennoch ist er wichtiger Teil des Teams des ASC: Der 27-Jährige greift Adrian Alipour als Co-Trainer unter die Arme. Foto: Nils Foltynowicz

Ihr Cheftrainer Adrian Alipour ist momentan gesundheitlich angeschlagen. Am Sonntag gaben Sie während des 0:0-Unentschiedens gegen den SV Lippstadt lautstark Anweisungen. Hat sich da etwas im Verhältnis zum Trainer und zur Mannschaft geändert?
Zum Trainer dahingehend, dass er mir viele Freiräume lässt und mich sehr stark einbindet. Als Spieler war ich eben nur Spieler. Mit der Mannschaft gehe ich genauso um wie zuvor. Ich freue mich, sie in dieser Form unterstützen zu können. Es war wegen meiner Verletzung letztendlich auch die einzige Chance, so nah bei den Jungs zu bleiben. Ich arbeite mit den Jungs an der Spritzigkeit und an allen Dingen, die Adrian den Rücken für seinen Schwerpunkt, dem Spielerischen, freihalten. Aber ich sehe mich nach wie vor als Teil der Mannschaft und möchte auch wieder spielen. Die Jungs unterstützen mich super.

Kann das denn Ihrer Meinung nach in der Doppel-Funktion klappen?
Ich könnte mir das vorstellen. Vielleicht klappt es zum Saisonende sogar für ein paar Minuten. Wenn ich mich dann auf meine Funktion als Spieler konzentrieren soll und ich so der Mannschaft helfe, ist das auch gut. Ich möchte Spieler bleiben.

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Adrian Alipour ist ein sehr präsenter und fordernder Trainer. Kommen Sie da zur Geltung?
Das ist überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Ich freue mich, dass er mir so viele Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Er redet viel mit mir und ich lerne einiges. Ein Thema war eben auch meine persönliche Zukunft. Und wir sind uns einig, dass ich nichts überstürze, um dann richtig fit zu werden, und in dieser Funktion aktuell eben auch der Mannschaft helfen kann.

Über das Spiel gegen Lippstadt sagten Sie, es sei schwierig gewesen, Fußball zu spielen. Die kämpferische Leistung aber sei eindrucksvoll gewesen. Haben Sie noch neue Erkenntnisse gewinnen können?
Nur, dass wir gegen einen starken Gegner die Null gehalten haben, was wir einfach zu würdigen wissen. Lippstadt war im Aufwind, hat auch gegen uns sehr stark gespielt. Wir haben sie auf Distanz halten können.

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Was bedeutet das für die Partie am Mittwoch gegen Rot Weiss Ahlen, die Ihr ASC ja auf dem Kunstrasen austrägt?
Zunächst mal, dass wir den Punkt nur vergolden, wenn wir gegen Ahlen gewinnen. Ich denke aber auch, dass wir auf dem Kunstrasen neben unseren kämpferischen Qualitäten auch unsere fußballerischen Stärken ausspielen können. Das wird ein ganz anderes Spiel.

Infos zum Spiel gegen Ahlen

Am Mittwoch trifft der Dritte ASC auf den Elften RW Ahlen (19.30 Uhr, Schweizer Allee 29, 44287 Dortmund). Trainer Adrian Alipour, der um den kranken Pierre Szymaniak bangt, rechnet mit einem Gegner, der gefährliche Standards bringt. Und: „Der neue Trainer Michael Schrank hat immer Teams, die gut zu Fuß sind, also läuferisch sehr stark.“

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