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Westfalia Wickede/ASC 09

ASC nutzt Wickedes Schwächen zum Derbysieg

DORTMUND Westfalia Wickede verspielte mit einer grottenschlechten ersten Hälfte im Derby gegen den ASC 09 die Riesenchance auf den sechsten Platz. Am Ende bejubelten die Aplerbecker einen 4:3 (3:1)-Erfolg.

Immerhin behalten die Wickeder noch die theoretische Chance auf ein Aufstiegsspiel in die Oberliga, zumal die direkten Konkurrenten aus Wanne-Eickel zu Hause Oestrich unterlagen. Jetzt müssen aber VfB Hüls, SV Lippstadt und SG Wattenscheid in die Regionalliga aufsteigen. Da auch Hordel in Werdohl nicht gewann, hätte ein Sieg zum sechsten Rang gereicht. Um das Hätte-Spiel frei nach BVB-Profi Neven Subotic („Hätte, hätte Fahrradkette!“) weiter zu strapazieren, müssten sich auch die Aplerbecker ärgern. Hätten sie vor einer Woche den machbaren Sieg gegen Wanne eingefahren, wären sie Sechster.

Der ASC begann gut, „wir spielten eine katastrophale erste Hälfte“, ergänzte Wickedes Sportlicher Leiter Klaus-Dieter Friers. Die Aplerbecker nutzten die Schwächen der Fünferabwehr gnadenlos aus. Besonders gut aufgelegt zeigte sich Tim Schwarz, der über links fast wieder der Alte war. Nach zehn Minuten schüttelte er alle Verfolger ab und zog aus 16 Metern ab – 0:1. Nur zwei Minuten später war Schwarz erneut zur Stelle. Seinen Schuss parierte Dennis Zaworski, Patrick Dedner staubte zum 2:0 ab. Der spielfreudige ASC war drückend überlegen. Nett anzusehen war das 3:0, ein direkter Freistoß von Oliver Adler (35.). Benedict Zwahr leitete die erste gute Aktion der Wickeder ein (41.). Nach Roman Schymanietz 1:3 ging sein Team mit Resthoffnung in die Pause. Dabei hätte der ASC nach mehreren Chancen viel deutlicher führen müssen.

Wickede brachte Sascha Richter und David Olesch und agierte nun etwas ansehnlicher, kassierte aber einen weiteren Dämpfer in Form eines Schwarz-Tores (57.). Schymanietz (72.) und Tim Schrade (86.) sorgten für etwas Spannung. „Da haben wir unsere alten Tugenden beherzigt“, sagte Friers. „Aber der Gesamteindruck dieses Spiels ist ganz schlecht.“ Immerhin den Humor verlor er nicht: „Bei unserem Glück in dieser Saison bekommen wir doch ein Entscheidungsspiel.“

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