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Fußball: 3. Liga

BVB II-Trainer Wagner sieht 3. Liga als Herausforderung

DORTMUND BVB-II-Trainer David Wagner ist von seinen Neuzugängen überzeugt und blickt der kommenden Saison in der 3. Liga positiv entgegen.

BVB II-Trainer Wagner sieht 3. Liga als Herausforderung

Mit dem obligatorischen Laktattest startet die Mannschaft von David Wagner in die Saisonvorbereitung.

Der Laktat-Test war der Einstieg in die neue Saison. Sind alle Spieler gesund? David Wagner: Bis auf Ensar Baykan, der hat sich im Türkei-Urlaub eine leichte Lebensmittelvergiftung zugezogen. Der darf in den beiden nächsten Tagen keine körperlichen Belastungen haben. Florian Hübner ist aufgrund seiner Rekonvaleszenz noch nicht soweit.Wann ist mit Hübner wieder zu rechnen?Wagner: Wir gehen davon aus, dass er in 14 Tagen wieder voll belastbar ist.Ist die Situation vor Saisonbeginn mit der aus dem Vorjahr vergleichbar?Wagner:  Nein, wir haben diesmal nur vier externe Neuzugänge. Deswegen haben wir in diesem Jahr einen viel kleineren Umbruch. Auch im Trainer-Team hat sich im Prinzip nichts verändert. Dadurch haben wir ein viel besseres Fundament als im Vorjahr. Trotzdem muss man immer investieren, damit ein Team so funktioniert wie im Vorjahr.Gehört dazu auch das kommende Teambildung-Camp in Schweden?Wagner:  Ja, es wird eine große Herausforderung auf die Jungs zukommen. So wie auch die Herausforderung in der 3. Liga sein wird. Dementsprechend muss man in Schweden an die Grenzen gehen.Was erwarten Sie vom Team?Wagner:  Meine Erwartungen sind simpel formuliert. Die Vorgaben, die wir uns in der letzten Saison gesetzt haben, die gelten für diese Spielzeit auch – nur in der Liga drei. Die laufstärkste Mannschaft zu sein. Diejenige, die am besten umschaltet und die den besten Teamgeist auf den Platz bringt. Das steht für Borussia Dortmund.Im Vorjahr haben Sie gesagt, dass Ihnen der Platz, der dabei herauskäme egal sei...Wagner:  Das kann ich so nicht mehr sagen. Ich bin jetzt mit jedem Platz zwischen 1 und 17 zufrieden. Wohl wissend, dass es keinen Vergleich gibt, weil nie eine so junge Mannschaft in der 3. Liga mitgezockt hat. Wir machen da was Einmaliges. Aber mit dem Selbstverständnis, dass wir schon eine gewisse Qualität haben. Die Jungs wissen, dass wir etwas Einmaliges schaffen können. Der BVB II hat zwar schon einmal in der 3. Liga gespielt, aber zwei Saisons am Stück, das gab es noch nicht.Eine herausragende Tugend in der vergangenen Saison war der Zusammenhalt im Kader. Haben Sie die Neuzugänge auch unter diesem Gesichtspunkt ausgesucht?Wagner:  Als erstes schaut man, hat der Spieler Qualität? Darüber hinaus haben wir super Typen, die hier richtig gut hinpassen, geholt. Ich bin hundertprozentig überzeugt, dass sie uns sportlich und charakterlich noch mal weiterbringen. Nach dem Aufenthalt in Schweden ist das wieder eine Truppe, die richtig zusammen gewachsen ist und mit der man richtig arbeiten kann.Wird auch ein Ball mit nach Schweden genommen?Wagner:  Nein! Angel, Isomatte, Schlafsack, Zelte und ein paar Laufschuhe, aber kein Ball.

Wie schätzen Sie die 3. Liga ein? Wagner: Manche Kader sind noch gar nicht so weit zusammengestellt wie unserer. Ansonsten freue ich mich ganz brutal auf Mannschaften wie Aachen, Rostock, Offenbach, Karlsruhe. Wir wollen unseren Stil in der 3. Liga anbieten und ich bin gespannt, wozu das am Ende reicht. Ich glaube, dass wir eine Bereicherung für die Liga sein können.Man spricht von der stärksten 3. Liga, die es je gegeben hat…Wagner: Was Aachen und Karlsruhe an Namen präsentieren, zeugt davon, dass sie den Anspruch haben, möglichst schnell wieder in die zweite zu kommen. Aber Namen, Stadien und Zuschauerkulissen sind Sachen, die mich positiv stimmen. Am Ende wird entscheidend sein, wie schnell wir wieder zusammenfinden.    

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