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Baseballer zufrieden: "Mehr als erträumt"

DORTMUND Die so erfolgreiche Saison des Aufsteigers Dortmund Wanderers endete am vergangenen Wochenende mit dem Aus in den Viertelfinal-Play-Offs bei Südmeister Heidenheim Heideköpfe. Trainer Andreas Steinmetz und Wanderers-Vorsitzender Hans Eichwald ziehen im Interview die Bilanz.

Baseballer zufrieden: "Mehr als erträumt"

Wanderer Daniel Groer macht einen Untouchable am dritten Base "aus".

Wie fällt ihr Fazit zur abgelaufenen Saison aus?

Steinmetz : Das fällt natürlich sehr positiv aus, da wir mehr erreichten, als wir uns erträumt hatten. Einige junge Spieler haben sich weiter entwickelt, die Routiniers haben noch einmal richtig Gas gegeben. Wir haben wirklich nicht mit einer solchen Siegesserie in der zweiten Saisonhälfte und dem Erreichen der Play Offs gerechnet.

Eichwald : Wir haben unter enormen Anstrengungen unseren vergleichsweise kleinen Etat für die Bundesliga-Saison zusammen bekommen. Am Ende kommen wir mit ,plus-minus-null` aus der Spielzeit, was schwierig genug ist. Ich hoffe, dass uns das im nächsten Jahr erneut gelingt.

Was war der Höhepunkt der Spielzeit?

Steinmetz : "Im Grunde war für mich jedes einzelne Spiel ein Höhepunkt, ob wir nach Rückständen noch zurück kamen oder auch wenn wir Lehrstunden erhielten. Die Play-Off-Qualifikation ragt da allerdings heraus.

Eichwald : Meiner Sicht nach war das das zweite Länderspiel in unserem schönen Hoeschpark, erneut vor über 1000 Zuschauern. Das war Werbung pur für den Baseballsport.

Was lief in der ersten Bundesliga-Saison noch nicht so rund?

Steinmetz : Das Wintertraining vor der Spielzeit lief nicht optimal, da uns zu wenig Hallen und Zeiten für Übungseinheiten zur Verfügung standen.

Eichwald : Wir müssen die Rahmenbedingungen im Spielbetrieb weiter verbessern, intern und in Zusammenarbeit mit der Sportwelt GmbH. Wir bieten immerhin internationalen Sport auf höchstem Niveau.

Was benötigen die Wanderers, um auch in Zukunft ein ständiger Play Off-Kandidat oder gar mehr zu sein?

Steinmetz: Wir brauchen grundsätzlich mehr qualifizierte Trainer, denn nur so schaffen wir uns eine langfristige Perspektive. Wir brauchen aber auch weiter die gute Unterstützung durch die Stadt Dortmund und mehr Trainingsmöglichkeiten im Winter.

Eichwald : In erster Linie benötigen wir Sponsoren, um im Spielbetrieb dauerhaft geregelte Bedingungen zu schaffen, aber auch um neue Spieler nach Dortmund zu holen. Unser Nachwuchs ist erst in ein paar Jahren so weit.

Was ist im nächsten Jahr von den Wanderers zu erwarten?

Steinmetz : Wichtig wird sein, die Positionen der möglicherweise ausscheidenden älteren Spieler möglichst gleichwertig, lieber natürlich noch besser zu besetzen.

Eichwald : Wir wollen das alles natürlich noch einmal erleben, doch wird das im zweiten Jahr schwieriger. Wir dürfen zudem unseren leistungsstarken Frauenbereich nicht vergessen. Da könnten wir ebenfalls längst in der Bundesliga sein.

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