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Aplerbeck hofft weiter auf den Aufstieg

Der ASC 09 Dortmund und die dritte Möglichkeit

Dortmund Schafft Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund den Aufstieg in die Regionalliga nicht sportlich, dann gibt es trotzdem noch eine kleine Hoffnung. Allerdings ist der ASC auf Hilfe angewiesen, auf die er keinen Einfluss hat.

Der ASC 09 Dortmund und die dritte Möglichkeit

Die ASC-Jungs ließen sich nach dem letzten Spiel zurecht feiern. Den Aufstieg zelebrieren konnten sie (noch) nicht. Foto: Stephan Schuetze

Sportlich hat der ASC 09 Dortmund noch zwei Chancen, in die Fußball-Regionalliga aufzusteigen, obwohl das Team am Sonntag spielfrei ist. Der aktuelle Tabellenführer (59 Punkte, +26 Tore) muss darauf hoffen, dass der punktgleiche FC Kaan-Marienborn (59 Punkte, +18) in Hamm verliert, oder der SV Lippstadt (57 Zähler, +22) im Heimspiel gegen die Sportfreunde Siegen nicht gewinnt. Trifft eins der beiden Szenarien ein, steigt der ASC 09 Dortmund sportlich auf.

Hintertürchen bei drittem Platz

Rutscht der ASC aber am letzten Spieltag auf den undankbaren dritten Rang ab und verpasst den sportlichen Sprung in die Regionalliga, gäbe es noch ein Hintertürchen, dessen Spalt nur ganz wenig Licht durchlässt. Dann müsste der ASC darauf spekulieren, dass Kaan keine Lizenz für die Regionalliga erhält - um nachzurücken.

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„Wir gehen davon aus, dass wir die Lizenz bekommen, und werden auf alle Wünsche des Verbandes eingehen. Wir haben noch nicht gehört, dass es nicht klappt“, sagt Kaans Pressesprecher Stefan Jäkel. Der Klub hat die Bauanträge für einen Gästebereich und eine Pressetribüne eingereicht. Zudem bekommt Kaan im Sommer einen Kunstrasen der neuesten Generation. Als Ausweichstadion steht das Leimbach-Stadion bereit.

Jugendmannschaften verpflichtend

Was der Verein aber noch nicht realisiert hat, ist, dass er eine eigene A-, B- und C-Jugend in den Spielbetrieb schickt. Das ist laut Unterlagen verpflichtend für die Regionalliga. Bei den A-Junioren ist Kaan in einer Spielgemeinschaft unterwegs, was laut der Richtlinien des Westdeutschen Fußballverbandes (WFLV) nicht ausreicht. Eine B- und C-Jugend stellt der Klub erst gar nicht. „Auch das versuchen wir gerade alles zu stemmen“, so Jäkel.

Sollte das nicht klappen, könnte der Klub aber eine Übergangsfrist vom Verband erhalten. „Vereine, die sich sportlich für die Regionalliga qualifizieren, sollen in der Regel auch dort spielen. Wenn die Rahmenbedingungen erfüllt sind“, sagt Peter Pachura vom Westdeutschen Fußball-Verband

Aplerbeck noch ohne Lizenz

Die Aplerbecker sind aber auch noch ohne Lizenz. „Wir haben alle Unterlagen eingereicht und können jetzt nur darauf hoffen, die Lizenz zu bekommen. Wir haben mit dem Stadion Rote Erde und dem Ischeland-Stadion in Hagen sogar zwei Ausweichstadien“, sagt der Sportliche Leiter Samir Habibovic.

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Der Tabellendritte SV Lippstadt und der Vierte Hamm dagegen haben ihre Lizenzen ohne Auflagen erhalten. Deshalb geht Samir Habibovic auch davon aus, dass die Hammer Spielvereinigung am letzten Spieltag gegen Kaan-Marienborn noch einmal Vollgas gibt, um nicht den vierten Rang vielleicht an den TuS Haltern (noch keine Lizenz) oder den FC Schalke 04 (hat die Lizenz) zu verlieren. „Die Spielvereinigung Hamm würde sich doch in den Hintern beißen, wenn am Ende Kaan und wir die Lizenz nicht erhalten und trotzdem nicht nachrückt, weil das Team am letzten Spieltag Platz vier leichtfertig verspielt hat“, sagt Habibovic.

Hozjak mit wenig Hoffnung

Das hat Hamm auch nicht vor. „Unabhängig vom vierten Platz ist es das Entscheidende und Richtige, dass wir am Sonntag eine gute Saison vernünftig abschließen“, sagt Hamms Trainer Sven Hozjak. Große Hoffnung, noch als Vierter nachzurücken, hat er aber nicht. „Ich habe noch nie bewusst mitbekommen, dass eine Mannschaft die Lizenz für die Regionalliga nicht erhält.“ Peter Pachura erklärt aber, dass es solche Fälle schon gegeben hat, sie aber sehr selten vorkommen.

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