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Rudern

Deutschland-Achter bereitet sich am Lago Azul vor

DORTMUND Positives Fazit nach der Premiere am Lago Azul: Das Team Deutschland-Achter machte sich im zweiwöchigen Trainingslager unter der Sonne Portugals fit für die Saison. In den Blickpunkt ruderten sich die beiden Youngster Laurits Follert (20) und Christopher Reinhardt (19).

Deutschland-Achter bereitet sich am Lago Azul vor

Beste Trainingsbedingungen hatte das Team Deutschland-Achter auf dem Lago Azul in Portugal.

„Wir konnten alles umsetzen, was auf dem Trainingsplan stand. Nach einer perfekten ersten Woche war das Rudern durch den aufkommenden Wind teilweise schwieriger. Da waren die Sportler gefordert, mehr auf die Technik zu achten und sich stärker zu konzentrieren“, resümierte Bundestrainer Uwe Bender.

Rasante Entwicklung

„Es deutet sich an, dass sie die stärksten U23-Ruderer sind und auch im A-Bereich vorne mitmischen können“, sagte Bender voll des Lobes über Follert und Reinhardt, die beiden aufstrebenden Nachwuchsruderer, die sich rasant entwickelt haben: Follert wurde 2015 mit dem U23-Achter Weltmeister, im vergangenen Jahr gewannen sie zusammen im U23-Großboot WM-Bronze und die Zweier-Langstrecke in Dortmund. Damals fehlten noch die Olympiateilnehmer von Rio, aber vor ihnen bräuchten sich die Zwei nicht zu verstecken, wie Bender betonte: „Sie haben gute Chancen, in diesem Jahr den Sprung in ein A-Boot zu schaffen.“ Jedenfalls trainieren sie wie am Lago Azul auch in Dortmund weiter mit dem A-Team.

Heilbronn Ruder-Olympiasiegerin Carina Bär aus Heilbronn hat nach einem Medienbericht ihre Karriere im Alter von 26 Jahren beendet und will sich auf ihre Ausbildung zur Ärztin konzentrieren. Bär habe sich beim Verband bereits abgemeldet und ihren Rücktritt mit Kritik an der Spitzensportreform des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) verbunden, berichtete die "Heilbronner Stimme".mehr...

Daneben hat sich in Portugal mit Hannes Ocik und Finn Schröder eine neue Zweierpaarung gefunden. Rio-Schlagmann Ocik musste seinen Fokus nach den Olympischen Spielen schwerpunktmäßig auf die Vorbereitung zur Abschlussprüfung seiner Ausbildung bei der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern richten. Daher konnte er auch erst zur zweiten Woche nach Portugal nachreisen.

Neues Duo Ocik/Schröder

So stieg er am Lago Azul erstmals mit Finn Schröder, der wie sein voriger Partner Max Munski aus Lübeck stammt und im Herbst nach einem USA-Studium nach Deutschland zurückkehrte, ins Boot. „Das klappt schon ganz gut, aber man muss letztlich sehen, ob die kurze Zeit reicht, den Zweier schnell zu machen“, meinte Bender.

Mit Björn Birkner und Malte Daberkow sowie Rene Stüven und Malte Großmann haben sich zwei weitere neue Zweier gefunden. Nichts verändert hat sich mit Blick auf die Langstrecke in Leipzig und den Frühtest in Krefeld bei diesen Zweier-Kombinationen: Malte Jakschik und Richard Schmidt aus dem Rio-Achter, Felix Wimberger und Maximilian Planer aus dem Rio-Vierer und die beiden Rio-Ersatzleute Torben Johannesen und Johannes Weißenfeld fahren ebenso weiter zusammen wie Clemens Ernsting/Jakob Schneider und Peter Kluge/Nico Merget.

Drahotta sucht Anschluss

Felix Drahotta steigt wieder mit Anton Braun ins Boot. Bei Drahotta ging es darum, den Anschluss an die Trainingsgruppe zu finden und die fehlende Fitness aufzubauen. Denn auch er hatte sich auf die im Herbst begonnene Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker konzentriert und nicht so intensiv wie nötig in den Wintermonaten trainieren können. In der ersten Woche fuhr der 28-jährige Backborder zusammen mit Finn Schröder im Zweier, in der zweiten Woche dann neben den Großbooteinheiten vorwiegend im Einer.

Seit Mittwoch sitzt Drahotta wieder zusammen mit Anton Braun, der sich bislang individuell vorbereitet hatte, am Dortmunder Leistungszentrum im Zweier und bereitet sich auf Leipzig und Krefeld vor.

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