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Rudern

Dreimal Gold bei Deutschen Meisterschaften

DORTMUND Erst Jubel, dann Wehmut. Zum Saisonabschluss freute sich der Ruderclub Hansa Dortmund über jede Menge Edelmetall. Doch unter die Freude mischte sich am Ende auch ein wenig Wehmut.

Dreimal Gold bei Deutschen Meisterschaften

Durften sich über die Silbermedaille freuen: Jessika Preyss, Celine Schneider, Tabea Schendekehl und Laura Heinemann (v.r.).

Nach der Regatta war Schluss. Trainer Frank Flörke hatte seine Arbeit ein letztes Mal getan. Nach vielen Jahren, in denen er die Juniorenarbeit beim Ruderclub Hansa prägte, widmet er sich in Zukunft nun voll und ganz seiner Lehrertätigkeit. Während seiner Zeit als Trainer hatte Flörke immer wieder erfolgreiche Sportler hervorgebracht, darunter die Weltmeister Maximilian Johanning, Johannes Rentz und Felix Heinemann.

Und zum Abschluss gab es noch einmal Erfolge: Am Samstag war der Verein mit drei Sportlern bei den 103. Deutschen Meisterschaften am Start. Jessika Preyss und Laura Heinemann konnten sich ihres Titels im Frauen-Leichtgewichtsdoppelzweier schon vor dem Start sicher sein, da keine andere Mannschaft gemeldet hatte.

Führung ins Ziel gerettet

Nicht ganz so leicht war es für Jan Knipschild, der mit dem amtierenden Weltmeister Patrick Stöcker aus Siegburg im Leichtgewichtsdoppelzweier der Männer startete. Trotzdem ruderten sie souverän vom Start weg los und retteten ihre frühe Führung bis ins Ziel.

Sonntags wurde dann die Strecke für die Deutschen Sprintmeisterschaften auf 400 Meter verkürzt. Das sorgte bei den Erfolgen der Dortmunder Ruderer jedoch für keinerlei Abbruch. Vor allem die Junioren konnten auf der kurzen Strecke überzeugen. Nach vielen Jahren gelang es dem Ruderclub Hansa mal wieder, einen Achter im Junior-B-Bereich an den Start zu bringen. Auch hier gab es keine Gegenmeldung, sodass Floyd Benedikter, Henri Bauerle, Ferdinand Kubiak, Nils Kersting, Nils Kolberg, Julian Garth, Ole Paßmann, Elias Stroth und Steuerfrau Amel Braun nur die Strecke abfahren mussten, um sich Deutscher Sprintmeister nennen zu dürfen.

Enge Entscheidungen

Spannung pur für die Zuschauer bot dann die kurze Distanz. Die Entscheidungen waren zum Teil so eng, dass die Ruderer im Ziel selbst nicht wussten, welche Platzierung sie belegt hatten. So auch im A-Juniorinnen-Doppelvierer. Umso größer war die Freude bei Jessika Preyss, Celine Schneider, Tabea Schendekehl und Laura Heinemann, als sie nach Auswertung des Zielfotos erfuhren, dass sie Silber gewonnen hatten.

Das außerordentlich erfolgreiche Gesamtergebnis der Dortmunder komplettierten die Bronze-Medaillen des Männer-Vierers mit Steuermann, des A-Juniorinnen-Doppelzweiers und des B-Juniorinnen-Doppelvierers.

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