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Ein Abschied mit Stolz - nach knapp 40 Jahren

DORTMUND "Wabawart, wir danken Dir!" - die Aufschrift auf dem eigens produzierten T-Shirt drückte aus, was viele im SV Westfalen dachten. Nach fast 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit verabschiedeten die Wasserballer jetzt ihren langjährigen Sportleiter und Sportwart Reiner Jakobi.

Ein Abschied mit Stolz - nach knapp 40 Jahren

Die Wasserballer verabschiedeten Reiner Jakobi.

Die Erinnerung an die Anfänge ist bei Jakobi noch wach: "Damals", gesteht er freimütig, "gab es halt niemanden, der die Aufgabe machen wollte. So kam ich dazu, und dann bin ich dabei geblieben." Als Freiberufler hatte Jakobi "einige Freiräume" und konnte Arbeit und Hobby unproblematisch kombinieren.Epochen miterlebt

Jakobi hat beim SV Westfalen Epochen miterlebt und gestaltet. Was hängen bleibt? "Natürlich die Erfolge mit den Jugendmannschaften", sagt der 58-Jährige. Die C-Jugend nahm an Vor- und Zwischenrunden zur Deutschen Meisterschaft teil. "Und auch das Zweitliga-Jahr gehört dazu, auch wenn wir damals nicht erfolgreich waren."

Mit dem Ausscheiden Jakobis endet eine Ära. Seine Nachfolger Klaus-Dieter Schaum und Trainer Michael Sendlinger, die sich die Aufgaben teilen, sind aufgerufen, einen Neuanfang zu starten. Nach dem Abstieg aus der Oberliga wäre die Verbandsliga eigentlich die neue Heimat. "Doch die Mannschaft ist überaltert", sagt Jakobi. "Die Tendenz geht eher dahin, dass wir in der Bezirksliga mit jungen Leuten einen Neuanfang starten."

Auf und Ab

Reiner Jakobi hat im Wasserball natürlich nicht nur Höhen miterlebt. "Das Auf und Ab gehört bei einer so langen Zeit dazu, das ist normal", meint er. Sportliche Misserfolge ärgern ihn weniger als zum Beispiel die erschwerten Bedingungen, unter denen derzeit gearbeitet wird. "Wir haben keine Trainingszeiten vor 20 Uhr. Machen sie damit mal vernünftige Jugendarbeit."Mehr Zeit für die Familie

Jakobi wird dem Wasserball und seinem SV Westfalen natürlich verbunden bleiben. "Ich kann mir die Spiele ansehen ohne jeden Druck", freut er sich auf entspanntes Zuschauen. "Aber ich möchte auch mehr Zeit mit meiner Familie verbringen." Und auch beruflich hat Jakobi noch einiges vor. Freizeitprobleme wird er nicht haben.

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