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«Einfach losgebrettert»

Wieder einmal haben es die Dortmunder Frauen rausgerissen: Der Achter von Bundestrainer Ralf Holtmeyer hat beim Ruder-Weltcup in Ottensheim den einzigen deutschen Sieg eingefahren. «Das hat Spaß gemacht. Wir sind losgebrettert, und hinten heraus hat uns keiner mehr eingekriegt», sagte Steuerfrau Annina Ruppel überglücklich nach dem Erfolg über den britischen und holländischen Achter. Trotz Doppelbelastung - Holtmeyer schickte zum Testen auch vier Zweier aufs Wasser des Donau-Seitenarms, von denen aber keiner das A-Finale erreichte - gab's den krönenden Abschluss eines Wochenendes, das auch noch einige Schwächen offenbarte. «Der Erfolg beim ersten Weltcup ist natürlich sehr schön, aber es wird knackiger. Die Zweier-Ergebnisse haben gezeigt, dass wir hier als Mannschaft noch nicht weit genug sind», meinte Crew-Mitglied Lenka Wech. Der Männer-Achter, den Bundestrainer Dieter Grahn mit einer zweiten Garnitur aufs Wasser geschickt hatte, verpasste knapp den Endlauf. Im B-Finale belegte die Crew um Schlagmann Michael Ruhe den zweiten Platz und wurde damit Gesamt-Achter. «Am Ende fehlte ihnen das Stehvermögen. Erfreulich war aber, dass sie ihr Herz in die Hand genommen haben», sagte Grahn. Einen Podestplatz erreichten Andreas Penkner und Jochen Urban im Zweier ohne Steuermann. Die WM-Fünften des Vorjahres gewannen hinter Großbritannien und Kroatien Bronze. 14 Hundertstel betrug schließlich der geringe Vorsprung auf das tschechische Duo. Nach Problemen im Vorlauf und Halbfinale ging Andreas Penkner gestern zudem mit Halsschmerzen und Schnupfen an den Start. Entsprechend froh war er nachher: «Das war ein verkorkstes Wochenende. Nach diesen Voraussetzungen hatten wir keineswegs auf eine Medaille spekuliert, aber das Rennen hat sich gut entwickelt. Wir hatten ja auch nichts zu verlieren.» Gewonnen haben sie Bronze und eine Menge Selbstvertrauen. Der Vierer ohne musste nach dem Vorlauf umbesetzt werden. Für Filip Adamski, der nach längerer Erkrankung geschont wurde, kam Kristof Wilke. Gregor Hauffe wechselte auf die Position des Schlagmanns. Die Mannschaft steckte die Umbesetzungen weg, fuhr ins Finale, wo im Regen Rang fünf heraussprang. cob

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