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Es wird scharf geschossen

DORTMUND Bei den Sportschützen Benninghofen Brücherhof-Loh wird wieder scharf geschossen: Die Vereinsmeisterschaften läuten als Testwettkampf die heiße Phase der Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften für Großkaliber-Waffen ein, die Ende August in München stattfindet.

Es wird scharf geschossen

Erfolgreiche Sportschützen (v.l.): Reinhard Reichel, Wolfgang Aust, Bernd Schlosser

Mit sieben Schützen wird der Dortmunder Klub in München vertreten sein. Zumindest fünf von ihnen dürfen sich in München Chancen ausrechnen. Bei den Landesmeisterschaften erzielte Detlev Petsch mit der 9mm-Sportpistole 385 von 400 möglichen Ringen und wurde Sechster, auch Thorsten Stepputtis (Ol. Schnellfeuerpistole/534) und Dieter Heinrichs (Sportpistole Senioren/560) rechnen sich einiges aus.   Das gilt aber vor allem auch für Landesmeister Heiko Stern und Helmut Stepputtis, der diesen Titel im Mai mit der Olympischen Schnellfeuerpistole bei den Senioren errang. Peter Müller und André Erms komplettieren die Dortmunder Gruppe.

Seine Dortmunder Heimat hat der Klub in Asseln auf dem Schießplatz von Dietrich Kloos. Wer zum ersten Mal das Gelände ansteuert hat das Gefühl, ein Hochsicherheitsgebiet zu betreten. Die Sicherheitsvorschriften sind streng, schließlich wird mit großkalibrigen Waffen geschossen wie der 9mm-Sportpistole, einer 45er-ACP, oder den 357er- und 44er-Magnum-Revolvern. Wer in den Besitz solcher Waffen kommen möchte, muss zuvor einen knüppelharten Test bestehen. Waffenkunde wird dort abgefragt, 180 Fragen, nur zehn Fehler sind erlaubt, man muss auch wissen, wie man sich in Notwehr-Situationen verhält und wie man Erste Hilfe leistet. Der praktische Teil sieht 18 Trainingsstunden vor, erst danach kann der Antrag auf eine Waffenbesitzkarte beim Verband gestellt werden. Die Behörden-Routine setzt sich aber erst dann so richtig in Bewegung: Schufa-Auskunft, die Nachfrage bei der Polizei wegen etwaiger Vorstrafen – bis zu acht Wochen kann die Prüfung dauern.

„Auch nach Erteilung der Genehmigung behält sich die Polizei das Recht vor, Anfänger drei Jahre lang zu überprüfen“, beschreibt Eberhard Wortmann die hohen Sicherheitsanforderungen. Waffe und Munition zum Beispiel müssen in separaten Koffern getrennt gelagert und verschlossen sein.   „Für den Fall eines Diebstahls“, sagt Wortmann. Das ist den Bennighofern gottlob noch nicht passiert. Der Verein übrigens zählt zu den ältesten überhaupt in Dortmund: Der Eintrag ins Vereinsregister erfolgte bereits 1658.   Gut 300 000 Großkaliber-Waffen sind in NRW legal im Umlauf. In Vereinen, aber auch bei Privatpersonen. Das Hobby ist durchaus kostspielig: Eine Sig-Sauer zum Beispiel liegt im Preis zwischen 2600 und 2900 Euro. Revolver sind unwesentlich billiger.

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