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Fußball: Konferenz in Kaiserau - Vereine klagen über Zuschauerschwund

DORTMUND 37 Vereinsvertreter sind dem Aufruf des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) gefolgt - sie versammelten sich zu einer Konferenz in Kaiserau. Ein echtes Ergebnis brachte die Tagung nicht. Nur soviel: Die Amateurvereine leiden unter den Sonntagsspielen in der Bundesliga und sind besorgt, dass es noch schlimmer für sie wird.

Fußball: Konferenz in Kaiserau - Vereine klagen über Zuschauerschwund

Hermann Korfmacher, DFB-Vizepräsident und Präsident des FLVW.

Die DFL hat in ihrer neuen Ausschreibung der Fernsehrechte eine neue Aufteilung der Anstoßzeiten vorgeschlagen: Sonntags könnte ab der kommenden Saison um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr angepfiffen werden.

Die Vereinsvertreter beklagten aber schon jetzt einen Zuschauerschwund. 200 Besucher weniger kämen zum Beispiel zur SpVgg 20 Brakel, wenn Schalke sonntags spiele, monierte Helmut-Jörg Biel. "Gleichzeitig sollen die Preise steigen. Das geht nicht", sagte Siegfried Buxel vom TuS Wadersloh. Manfred Chojnicki vom Lüner Kreisligisten Westfalia Wethmar sah "zu viel Macht bei der DFL" und zu wenig Kontakt des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Basis.

DFB-Vizepräsident Hermann Korfmacher entgegnete, dass die DFL bei den Verhandlungen über TV-Übertragungsrechte "autark" sei. "Wir können nur immer wieder die Sorgen der Amateure artikulieren. Außerdem sei eine Reduzierung von sieben auf fünf Sonntagsspiele - die zweite Liga eingeschlossen - ein Erfolg. Die zusätzliche Anstoßzeit sei nicht zu vermeiden gewesen.

Vorschlag aus Dortmund: Flexible Anstoßzeiten

Rolf Schuchmann (Hombrucher SV) und Hans Walter Oppenkowski (Westfalia Wickede) regten an, die Anstoßzeiten im Amateurbereich flexibler zu handhaben, um Sonntagsspielen auszuweichen.

NOTIZEN

  • Statt einen Euro auf das Eintrittsgeld aufzuschlagen, schlug Korfmacher vor, die Vereinsbeiträge zur Gründung einer Stiftung um 20 Cent monatlich erhöht werden. Eine Beitragserhöhung von 2,40 Euro pro Jahr sei moderat. Mit dem Stiftungsgeld soll das Defizit der Sportschule Kaiserau aufgefangen werden.
  • "Wir nehmen viele Anregungen mit in die Lokalkonferenzen ", bilanzierte Korfmacher. Auftakt ist am 2. Februar in Bochum, (16. Februar in Dortmund), die letzte ist am 29. Juni in Paderborn.
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